Hat Angelina Jolie Brad Pitt beim Wein über den Tisch gezogen?

Hollywood - Hat Angelina Jolie (47) heimlich ihren Anteil am gemeinsamen Weingut mit Brad Pitt (58) verkauft? Der Schauspieler soll wegen eines angeblichen Deals mit einem Russen-Milliardär toben. Jolie wolle ihm damit schaden.

Brad Pitt (58) behauptet, seine Ex-Ehefrau, Angelina Jolie (47) wolle ihm mit dem Verkauf ihres Anteils am gemeinsamen Weingut in Frankreich schaden.
Brad Pitt (58) behauptet, seine Ex-Ehefrau, Angelina Jolie (47) wolle ihm mit dem Verkauf ihres Anteils am gemeinsamen Weingut in Frankreich schaden.  © Montage: Erick Madrid/ZUMA Wire/dpa, Evandro Inetti/ZUMA Press Wire/dpa

Der Schauspieler bringt seine Ex-Frau deshalb nun vor Gericht. Am vergangenen Freitag reichte er Klage gegen Jolie ein, weil sie ihren Anteil am Weingut "Château Miraval Winery" in Frankreich an den russischen Oligarchen Yuri Shefler (54) verkauft habe. Pitt zufolge habe Shefler eine "feindliche Übernahme gestartet" und das Geschäft destabilisiert.

Das ehemalige Hollywood-Traumpaar erwarb 2008 eine Mehrheitsbeteiligung an dem Weinberg, den es mit den Kindern als "als Familienunternehmen" führen wollte, hieß es in Pitts Beschwerde, die Fox Business vorliegt.

In einer bereits im Mai eingereichten Klage behauptete Pitt, er und Jolie seien sich "einig geworden, dass sie ihre jeweiligen Anteile an 'Château Miraval' niemals ohne die Zustimmung des Anderen verkaufen würden".

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Nun erklärte der 58-Jährige jedoch, Jolie habe sich nicht an die Abmachung gehalten, um ihm und dem Geschäft "Schaden zuzufügen".

Russischer Oligarch Shefler soll Kontakte zu Putins Umfeld haben

Das einstige Hollywood-Traumpaar Angelina Jolie (47) und Brad Pitt (58) liefert sich seit 2016 einen erbitterten Rosenkrieg.
Das einstige Hollywood-Traumpaar Angelina Jolie (47) und Brad Pitt (58) liefert sich seit 2016 einen erbitterten Rosenkrieg.  © Facundo Arrizabalaga/EPA FILE/dpa

"Das Weingut wurde zu Pitts Leidenschaft – und zu einer profitablen" Einnahmequelle, da Miraval sich unter seiner Leitung zu einem globalen und millionenschweren Unternehmen entwickelte und inzwischen als einer der weltweit angesehensten Produzenten von Roséwein gilt, berichtet das US-Nachrichtenmagazin ET online.

"Jolie hingegen hat nichts zu Miravals Erfolg beigetragen", heißt es in Pitts Einreichung der Ansprüche.

Die Klage behauptet, dass Angelina Jolie nicht mehr auf dem Gut war, seit sie 2016 die Scheidung einreichte. Zudem habe sie ihren Ex-Mann durch den Verkauf gezwungen, mit "einem Fremden mit giftigen Assoziationen und Absichten" zusammen zu arbeiten - Shefler werden persönliche und berufliche Beziehungen zu Personen im Umfeld des russischen Präsidenten, Wladimir Putin (69), nachgesagt.

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Durch den Deal gerät auch Jolies Besuch vor Kurzem in der Ukraine in ein fragliches Licht.

Brad Pitt beantragte, den Verkauf des Weinbergs vor dem Superior Court of California für null und nichtig erklären zu lassen und forderte Schadenersatz.

Titelfoto: Montage: Erick Madrid/ZUMA Wire/dpa, Evandro Inetti/ZUMA Press Wire/dpa

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