Ansturm auf Tom Wlaschiha im Puppentheater: Ein Hollywood-Star auf Heimaturlaub

Hohenstein - Der kleine Saal des Max-Jacob-Theaters in Hohnstein ist rappelvoll. Kein Stuhl bleibt frei. Wahre Fans nehmen einen Stehplatz in Kauf. Nur um ihn zu erleben: Tom Wlaschiha (49). Gebürtiger Sachse aus Dohna, Schauspieler und "unser Mann in Hollywood".

Als Dankeschön für den Abend kann Tom Wlaschiha (49) einen echten Hohnsteiner Kasper mit nach Hause nehmen.
Als Dankeschön für den Abend kann Tom Wlaschiha (49) einen echten Hohnsteiner Kasper mit nach Hause nehmen.  © Marko Förster

Am Wochenende kam der Star zu Lesung, Talk- und Selfie-Runde in die Sächsische Schweiz, quasi auf Heimaturlaub.

Und was brachte er ins traditionsreiche Puppentheater des Hohnsteiner Kaspers mit? Den vierten Band aus dem Epos "Das Lied von Eis und Feuer" des amerikanischen Autors George R.R. Martin.

Die Romanreihe lieferte die Vorlage für die Erfolgsserie "Game of Thrones", in der Wlaschiha in der Rolle des Jaqen H'ghar 2012 seinen internationalen Durchbruch schaffte.

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Die deutsche TV-Serie "Das Boot" (2018), die Netflix-Produktion "Die unglaubliche Geschichte der Roseninsel" (2020) oder auch die amerikanische Science-Fiction-Mystery-Serie "Stranger Things" (2022) setzen seinen Erfolg bis heute fort.

Doch seine Wurzeln - vom Aufwachsen in Neustadt bis hin zum Engagement am Theater Junge Generation in Dresden (1996-99) - hat Wlaschiha nicht vergessen. Für seinen Auftritt in Hohnstein verzichtete der Schauspieler auf ein Honorar, um den Traditionsverein Hohnsteiner Kasper zu unterstützen.

"Mit fünf, sechs oder sieben Jahren war ich hier mal im Kaspertheater. 40 Jahre später bin ich wieder hier. Da schließt sich ein Kreis und das ist schön."

Da ist die Freude groß: Der Hollywood-Star signiert seinem Fan Frank Göpfert (32, r.) aus Pirna dessen Basecap.
Da ist die Freude groß: Der Hollywood-Star signiert seinem Fan Frank Göpfert (32, r.) aus Pirna dessen Basecap.  © Petra Hornig
Schlangestehen für ein Selfie mit Tom im Max-Jacob-Theater in Hohnstein.
Schlangestehen für ein Selfie mit Tom im Max-Jacob-Theater in Hohnstein.  © Petra Hornig

Noch mehr freute sich Wlaschiha, dass er einen Kasper mit nach Hause nehmen konnte. Der Traditionsverein schenkte ihm einen hölzernen Gesellen mit einem Kopf, geschnitzt vom berühmten Kasper-Vater Gerhard Berger (†2018).

Titelfoto: Fotomontage: Marko Förster, Petra Hornig

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