Halle (Saale) - Partysängerin Isi Glück (35) ist stinksauer. Vor ihrem Auftritt beim 1. Halleschen Oktoberfest in Halle (Saale) in Sachsen-Anhalt wurde sie sexuell belästigt.
In einem Video auf Instagram schilderte die "DSDS"-Jurorin die Situation. Demnach wollten die Mitglieder der Vorband vor dem Auftritt am vergangenen Wochenende noch ein Foto mit der 35-Jährigen machen, als einer der Musiker eine Grenze überschritt.
"Ein älterer Herr, der gar nicht mal so besoffen war," hatte sie vorher schon als "süße Maus" betitelt und wollte sie umarmen. Glück gefiel das zwar nicht, aber sie kommentierte es nicht. "Und dann hat der mir mit voller Wucht in den Arsch gekniffen", erinnerte sie sich.
Die Sängerin hat sofort Konsequenzen gezogen, den älteren Mann weggeschubst und ihn aus ihrem Backstage-Bereich geschmissen.
Der Herr versuchte hingegen, es herunterzuspielen und es so darzustellen, dass Isi Glück sich einfach nur anstellen würde, "sodass mich auf einmal alle böse angeguckt haben", so die "Delfin"-Sängerin.
Auch etwas später wirkt die Situation bei Isi Glück immer noch nach. "Ich habe mich so kacke gefühlt in dem Moment und habe mich gefragt, was nimmt sich dieser Typ raus, mir einfach so an den Arsch zu packen. Das war so eine krasse Situation, die hätte ich anzeigen können", sagte sie und überlegte dann: "Eigentlich muss ich es immer noch anzeigen, weil das war nicht aus Versehen."
Ob sie tatsächlich Anzeige erstattet hat, ist nicht unbekannt.
Hallesches Oktoberfest streicht weiteren Auftritt der Band
Das Hallesche Oktoberfest hat Konsequenzen gezogen. Auf Social Media stellten sie sich öffentlich hinter Isi Glück und stellten klar, dass "respektloses und unangemessenes Verhalten gegenüber unseren Künstlerinnen und Künstlern bei uns keinen Platz hat".
Die entsprechende Band habe eine Absage für ihren weiteren Auftritt bekommen.
Glück erklärte, dass ihr so was vorher noch nie passiert sei. Vor allem am Ballermann seien die Partygänger laut ihrer Aussage immer "respektvoll" gewesen und da sie immer Security dabei hat, sei ihr noch nie etwas Derartiges passiert.
Ihr Ehemann Carlos Lucio (47), der als Unternehmer arbeitet und früher Direktor des Megaparks war, habe laut Glück mit einigen älteren Frauen schon ähnliche Erfahrungen gemacht und wurde beispielsweise ebenfalls in den Po gekniffen. "Die sind auch häufig distanzlos", so die 35-Jährige.