Ibiza (Spanien) - Bei diesem Thema werden Bill und Tom Kaulitz (beide 37) plötzlich richtig ernst!
In der neuen Podcast-Folge von "Kaulitz Hills - Senf aus Hollywood" sprechen die Tokio-Hotel-Zwillinge darüber, dass Geschwister in manchen Schulen offenbar bewusst in unterschiedliche Klassen gesteckt werden.
Auslöser war die Geschichte einer Freundin, deren Tochter eine Schule besucht, an der Zwillinge getrennt werden sollen.
Für Bill und Tom völlig unverständlich.
Denn die beiden kennen genau diese Situation aus ihrer eigenen Kindheit. Auch sie wurden damals in der Schule voneinander getrennt.
"Zwillinge gehören zusammen", machen die Brüder im Podcast deutlich.
Grundsätzlich hätten sie überhaupt kein Problem damit, wenn Zwillinge selbst getrennte Klassen besuchen möchten. Entscheidend sei für sie allerdings, dass die Kinder dabei auch gefragt werden.
Gegen deren Willen über ihre Köpfe hinweg zu entscheiden, halten Bill und Tom dagegen für falsch.
Als Begründung für eine Trennung werde häufig angeführt, dass Zwillinge eigene Persönlichkeiten entwickeln und auch ohne den jeweils anderen zurechtkommen sollen.
Bei Bill und Tom kommt dieses Argument überhaupt nicht gut an.
Bill und Tom Kaulitz erinnern sich an eigene Schulzeit
Dass Zwillinge besonders eng miteinander verbunden seien, müsse schließlich nichts Negatives sein. "Zusammen stark" zu sein, sei doch etwas Schönes, finden die Musiker.
Gerade deshalb macht die Erinnerung an ihre eigene Schulzeit die beiden offenbar noch immer emotional.
"Wir wurden ja auch getrennt", erinnern sich die 37-Jährigen. Schon damals habe es geheißen, dass dies besser für ihre Entwicklung sei.
Von solchen Entscheidungen halten sie bis heute wenig.
Statt einfach festzulegen, was angeblich langfristig das Beste für die Kinder sei, sollten Lehrer und Eltern ihrer Meinung nach vor allem eines tun: die Zwillinge selbst fragen.
Für Bill und Tom ist ihre enge Verbindung jedenfalls etwas ganz Besonderes.
Einen Zwilling zu haben bedeute schließlich, den besten Freund immer an seiner Seite zu wissen sowie jemanden, der die gleichen Lebensphasen durchläuft und den man teilweise blind versteht.
Und daran sollte ihrer Meinung nach auch die Schule nichts ändern.