Los Angeles - Bill Kaulitz (37) hat offenbar einen ziemlich einfachen Weg gefunden, um sich das Leben angenehmer zu gestalten: Alles, was ihn nervt, fliegt raus!
In der aktuellen Folge des Podcasts "Kaulitz Hills - Senf aus Hollywood" spricht der Tokio-Hotel-Star mit Zwillingsbruder Tom (37) darüber, wie sehr er seinen Alltag inzwischen nach den eigenen Vorstellungen organisiert hat.
Und dabei wird schnell klar: Auf klassische Pflichten hat Bill nur noch wenig Lust.
"Ich verbanne ja eigentlich alle Dinge aus meinem Leben, die scheiße sind", erklärt der Sänger ganz unverblümt. Die Liste ist dabei erstaunlich lang.
E-Mails? Macht Bill kaum noch. Einen Laptop nimmt er nach eigener Aussage praktisch nicht mehr mit. Koffer packen, einkaufen, kochen, aufräumen oder abwaschen? Ebenfalls Fehlanzeige.
"Also alle Dinge, die ich scheiße finde, mache ich nicht", fasst er zusammen.
Tom kann sich einen kleinen Seitenhieb natürlich nicht verkneifen. Sein Bruder lebe inzwischen "wie eine Prinzessin", stellt der Gitarrist fest.
Bill sieht darin allerdings überhaupt kein Problem - im Gegenteil. Für ihn scheint genau das sogar das Ziel zu sein.
Tom Kaulitz über seinen Bruder: Bill macht es "ohne Rücksicht auf Verluste"
Man könne zwar nicht von heute auf morgen alles Unangenehme aus dem eigenen Leben streichen. Doch jeder solle versuchen, möglichst viel davon loszuwerden, meint der 37-jährige Sänger.
"Ich bin verdammt nah dran", sagt Bill über seinen eigenen Alltag.
Ganz ohne lästige Pflichten geht es aber selbst bei ihm nicht. So zählt für den Musiker das Ganzkörpertraining Pilates zu den Dingen, auf die er eigentlich keine Lust hat, die er aber trotzdem durchzieht.
Tom sieht das Ganze ohnehin etwas kritischer. Denn wenn Bill Aufgaben einfach nicht mehr macht, bleiben diese offenbar manchmal an ihm hängen. "Du machst es ja dann auch ohne Rücksicht auf Verluste", hält er seinem Bruder vor.
Auch bei E-Mails scheint Bill inzwischen konsequent zu sein. Für den Podcast öffne er seinen Laptop zwar noch einmal pro Woche, dennoch würden ihm weiterhin Mitarbeiter und Assistenten Nachrichten schicken. Und das, obwohl diese seit Jahren kaum bis gar keine Antworten erhalten.
Bill stört das wenig. "Das habe ich mir so ausgesucht", stellt er klar.
Sein Lebensmotto scheint damit ziemlich eindeutig zu sein: So wenig nerviger Alltag wie möglich - und den Rest am besten jemand anderem überlassen.