Daniel Brühl bangt um die Zukunft seiner Kinder: "Die erwischt es hoffentlich wieder besser"

Berlin - Schauspieler Daniel Brühl (48) blickt mit Sorge auf die Zukunft Europas. Vor allem für seine drei Kinder wünscht er sich eine bessere Welt.

Sein Leben zwischen Deutschland und Spanien möchte Daniel Brühl (48) trotz aller Herausforderungen nicht aufgeben.  © Soeren Stache/dpa

Schauspieler Daniel Brühl lebt mit seiner Frau Felicitas (38) und den drei gemeinsamen Kindern im Alter von zehn, sechs und zwei Jahren abwechselnd in Berlin und Barcelona. Auch Frankreich spielt für die Familie eine Rolle, denn dort leben weitere Angehörige. Für den Filmstar ist dieses Leben über Ländergrenzen hinweg längst selbstverständlich.

Doch die Zukunft Europas bereitet ihm zunehmend Sorgen. Sein Wunsch ist, dass die nächste Generation wieder auf eine bessere Zukunft in Europa hoffen kann.

Vor allem die aktuelle politische Lage lässt den 48-Jährigen nicht kalt. "Man ist mitunter heutzutage schon ein bisschen sprachlos, ratlos, manchmal verzweifelt, manchmal wütend und man resigniert auch", beschreibt Brühl seine Gefühle gegenüber Bunte.

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Sein Leben zwischen Deutschland und Spanien möchte der Filmstar trotz aller Herausforderungen nicht aufgeben. "Ich bin Europäer und wurde in ein Zeitfenster hineingeboren, was glücklich war", sagt der Regisseur rückblickend.

Heute empfinde er die Gegenwart dagegen als Einschnitt: "Das ist jetzt eine Zäsur, das ist ein dunkles Kapitel. Da müssen wir durch, aber ich will den Glauben an die Demokratie und unser Europa nicht aufgeben." Besonders für seine Kinder hofft er auf bessere Zeiten: "Ich habe Kinder, die es hoffentlich wieder besser erwischt."

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Daniel Brühl will mit seinen Filmen Menschen erreichen

Daniel Brühls Frau Felicitas (38) steht ihrem Mann bei seiner Leidenschaft fürs Filmemachen zur Seite.  © Gerald Matzka/Armani beauty/obs

Auch seine Arbeit als Schauspieler und Filmemacher sieht Brühl als Möglichkeit, etwas zu bewegen. Geschichten könnten Menschen zum Nachdenken bringen - selbst dann, wenn sie zunächst eine ganz andere Haltung hätten.

Besonders berührend sei es für ihn, wenn Filme tatsächlich etwas beim Publikum auslösen. Eine solche Erfahrung machte Brühl mit dem Antikriegsfilm "Im Westen nichts Neues".

Danach hätten sich junge Männer bei ihm gemeldet und erzählt, dass sie durch den Film zum Nachdenken gebracht worden seien.

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Für Brühl sind solche Reaktionen besonders wertvoll. Sie zeigen ihm, dass Filme mehr sein können als Unterhaltung - und Menschen im besten Fall dazu bewegen, ihre Sicht auf die Welt zu hinterfragen.

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