"Die Discounter" vorerst auf Eis? Ludger Bökelmann spricht Klartext

Berlin - Hollywood-Villa, roter Teppich und Luxusleben? Schauspieler Ludger Bökelmann (24) hat für seine Zukunft offenbar andere Vorstellungen. Der "Die Discounter"-Star träumt von Freunden, Tieren, einem Leben auf dem Land - und will trotzdem weiter vor der Kamera stehen.

Ludger Bökelmann (24, r.) war in der Rolle des Angestellten Peter in der fiktiven Filiale des Feinkost-Kolinski-Supermarkts in Hamburg zu sehen.  © Dennis Dirk/Amazon Prime Video/dpa

Doch wie lange auch als Peter? Im Interview mit "web.de" dämpfte der Impro-Star direkt die Erwartungen. Bei "Die Discounter" gehe es "erstmal nicht" weiter, verriet er und wurde genauer: "Also, was heißt 'erstmal nicht' – aktuell ist erst einmal Pause angesagt."

Ein endgültiges Aus ist damit allerdings ebenfalls nicht bestätigt. Für Fans heißt es also erst einmal: abwarten.

Bereits zuvor hatte das Team um Serien-Macher Bruno Alexander (26) sowie Oskar und Emil Belton (beide 27) angekündigt, sich zunächst neuen Projekten widmen zu wollen.

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Die Serie machte Bökelmann vor allem bei einem jungen Publikum bekannt. Schon als Kind kam er über seinen ebenfalls schauspielernden Bruder zum Film, später spielte er unter anderem in "Dark" mit. Die Improvisation bei "Die Discounter" habe ihm viel Freiheit und Selbstvertrauen gegeben, das ihm auch bei anderen Produktionen helfe. Trotzdem will er sich nach Peter nicht auf ähnliche Rollen festlegen lassen.

Auch langfristig soll die Schauspielerei Teil seines Lebens bleiben. In zehn Jahren möchte Bökelmann noch vor der Kamera stehen. Wenn er bis dahin genug Geld zurücklegen konnte, träumt er aber auch von einem "alten Gutshof in Mecklenburg-Vorpommern", auf dem er mit Freunden und einigen Tieren leben könnte. Eine kleine Wohnung in Berlin soll bleiben.

Die Hauptstadt ist für ihn Heimat: Bökelmann wurde zwar 2001 in Tuttlingen im Süden Baden-Württembergs geboren, zog nach eigener Aussage aber schon zwei Monate später mit seiner Mutter nach Berlin. Viele seiner Freunde kennt er noch aus der Schulzeit. Dass sie größtenteils außerhalb der Filmbranche arbeiten, helfe ihm dabei, auf dem Boden zu bleiben.

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Ludger Bökelmann packt über Plan B aus

Die deutsche Mockumentary-Serie "Die Discounter" fuhr sehr große Erfolge ein.  © Dennis Dirk/Amazon Prime Video/dpa

Denn seinen Erfolg betrachtet der 24-Jährige nüchtern. Talent allein garantiere in der Schauspielbranche keine Karriere, auch Kontakte könnten helfen. Am Ende spiele aus seiner Sicht vor allem Glück eine entscheidende Rolle. Viele talentierte Menschen bekämen schlicht nicht im richtigen Moment die passende Chance.

Hollywood muss für Bökelmann deshalb nicht um jeden Preis sein. Internationale Produktionen reizen ihn zwar, den deutschen Markt sieht er aber nicht bloß als Zwischenstation.

Und falls es mit der Schauspielerei irgendwann doch nicht mehr klappt? "Koch wäre cool", plauderte er aus, fürchtet allerdings, dass der harte Berufsalltag ihm die Freude am Kochen nehmen könnte.

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Noch konkreter ist das Handwerk: Sein Bruder führt eine Zimmermannsfirma, dort könnte sich Bökelmann sogar eine Lehre vorstellen.

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