Köln - Die erste Schwangerschaft war für Laura Maria Rypa ohnehin kein Zuckerschlecken. Doch was ihr im Anschluss passiert ist, sorgt bei der 30-Jährigen heute noch für Entsetzen.
Im Januar 2023 wird Lauras ältester Sohn Leano (3) geboren. Aufgrund einer Gebärmutterhalsverkürzung, weshalb die gelernte Rechtsanwaltsfachangestellte aus Düsseldorf schon Ende 2022 ins Krankenhaus musste, kommt der heute Dreijährige allerdings zwei Monate zu früh zur Welt und muss zunächst auf der Intensivstation behandelt werden.
Diesen Umstand nutzt eine fremde Person aus und missachtet die Privatsphäre der Ex-Verlobten von Pietro Lombardi (34) und ihrem Neugeborenen.
"Es hat sich dann herausgestellt, dass eine Mutter, die selbst ein Kind auf der Intensivstation liegen hatte, Videos von meinem Kind gemacht hat und das weitergeleitet hat", erzählt die heute noch schockierte Laura im Podcast "deep und deutlich".
Aufgrund des verschickten Videos tummeln sich nicht nur Schaulustige vor dem Krankenhaus, sondern auch die Presse versammelt sich.
Laura Maria Rypa und Pietro Lombardi finden heraus, welche Mutter das Video gemacht hat
"Du bist zum ersten Mal Mama geworden, du hast ein Kind, das auf der Intensivstation liegt und damit musst du dich gerade auch noch auseinandersetzen", so die zweifache Mutter über die damalige Situation.
Noch heute stellt sie sich die Frage, wie skrupellos ein Mensch eigentlich sein könne. Denn sie habe niemals gedacht, dass man zu so etwas fähig ist - vor allem nicht, wenn man sich in der gleichen Situation befinde.
Obwohl Laura und Pietro herausgefunden hätten, welche Mutter das gewesen sei und es auch zu einem Gespräch mit dem Klinikleiter kam, hätten sie es nicht übers Herz gebracht, die Frau zu verklagen.
"Weil sie war selber Mutter eines Frühchens und alleinerziehend" und das sei schon genug für eine Mutter, dies durchzustehen, so Laura.
Anders hingegen das Krankenhaus, welches die Mutter habe verklagen wollen, "weil sonst auch der Ruf vom Krankenhaus geschädigt" worden wäre.
Abschließend stellt Laura jedoch klar: "Ich hätte mir alles anders gewünscht."
Die ganze Sendung "deep und deutlich" ist in der ARD-Mediathek verfügbar.