Schweinerei: Mario Barth lästert über Ossi-Kunst

Das "Glitzerschwein" hängt im Innenhof des halleschen Finanzamts.
Das "Glitzerschwein" hängt im Innenhof des halleschen Finanzamts.  © DPA

Halle (Saale) - Sauerei: Mario Barth (44) machte sich am Mittwochabend in seiner Sendung "Mario Barth deckt auf" über das hallesche "Glitzerschwein" lustig.

Zugegeben, der Komiker ist sicher nicht der einzige, der das 500 Kilogramm schwere Kunstwerk aus Glaskristall fragwürdig findet.

Seit Juni dieses Jahres ziert das prunkvolle Stück des halleschen Bildhauers Marc Fromm den Innenhof des Finanzamts. Der Künstler hatte sich damit bei einem Wettbewerb durchgesetzt - und das Tierchen wurde aufgehangen.

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Mario Barth jedenfalls reichte diese "Schweinerei" allemal zum Witze reißen. Wenn auch nur für ein paar Sendesekunden: "Gesucht wurde ein Kunstwerk, mit dem sich Besucher und Angestellte des Gebäudes identifizieren können.

Gewonnen hat interessanterweise der Entwurf einer glitzernden Sau", feixte der Comedian. Mehr Ruhm bekam die "tierische Discokugel" allerdings nicht ab.

Aber warum eigentlich ausgerechnet ein Schwein? Einer Überlieferung zufolge hatte in der Geschichte ein Schweinehirt seine Herde genau dort weiden lassen, wo heute das Finanzamt steht. Als sich einer seiner Grunzer in einer Wasserlache suhlte, glitzerte das Fell des Borstentiers in der Sonne. Das "Glitzerschwein" war geboren!

Eine Frage aber bleibt: Ist das Kunst oder kann das weg?

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