Matthias Brandt packt aus: Darum war ihm sein berühmter Vater Willy Brandt "ein bisschen unangenehm"

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Berlin - Wenn der eigene Vater im Publikum sitzt, kann das ganz schön unangenehm werden. Diese Erfahrung machte auch Schauspieler Matthias Brandt (65). Denn wenn sein berühmter Vater - der frühere Kanzler Willy Brandt (†78) -gelegentlich seine Theateraufführungen besuchte, sorgte das bei ihm für gemischte Gefühle.

Saß Matthias Brandts (65) Vater Willy Brandt im Publikum, blieb das natürlich nicht unbemerkt.
Saß Matthias Brandts (65) Vater Willy Brandt im Publikum, blieb das natürlich nicht unbemerkt.  © Sebastian Gollnow/dpa

Als Brandt den Wunsch äußerte, Schauspieler zu werden, waren seine Eltern zunächst nicht gerade sorgenfrei. Schließlich gilt die Schauspielerei nicht unbedingt als Beruf mit sicherem Einkommen. Trotzdem stellten sich Rut (†86) und Willy Brandt hinter ihren Sohn.

"Ich habe sehr freie und sehr coole Eltern gehabt", erinnerte sich der 65-Jährige in der Talkshow "3nach9". Seine Eltern hätten ihm grundsätzlich keine Steine in den Weg gelegt: "Wir konnten wirklich machen, was wir wollten."

Während seine Mutter Rut später zu einer treuen Zuschauerin wurde und fast keine Aufführung verpasste, ließ sich sein Vater nur gelegentlich im Theater blicken.

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Rut habe stets behauptet, dass ihr die Vorstellungen gefallen hätten, erzählte Brandt schmunzelnd. Bei seinem Vater war die Situation allerdings eine andere.

Denn wenn der ehemalige Bundeskanzler im Publikum saß, blieb das natürlich nicht unbemerkt. Die Aufmerksamkeit seiner Kollegen richtete sich dann mitunter auch auf den prominenten Besucher. "Das war mir vor meinen Kollegen ein bisschen unangenehm", gab der Schauspieler offen zu.

Matthias Brandt (M.) erinnerte sich, dass seine Eltern ihm stets große Freiheiten ließen und ihn bei seinen Entscheidungen unterstützten. (Archivfoto)
Matthias Brandt (M.) erinnerte sich, dass seine Eltern ihm stets große Freiheiten ließen und ihn bei seinen Entscheidungen unterstützten. (Archivfoto)  © Horst Ossinger/dpa

Matthias Brandt kehrt zum "Polizeiruf 110" zurück

2027 kehrt Matthias Brandt zum Münchner Polizeiruf zurück.
2027 kehrt Matthias Brandt zum Münchner Polizeiruf zurück.  © Christian Schulz/BR Bayerischer Rundfunk/obs

Auch beruflich gibt es Neuigkeiten: Im kommenden Jahr dürfen sich Fans auf ein Wiedersehen mit Matthias Brandt im "Polizeiruf 110" freuen.

Gemeinsam mit Barbara Auer (67) und Justus von Dohnányi (65) stand er erneut in München vor der Kamera. Der Bayerische Rundfunk hatte im September das Ende der Dreharbeiten verkündet. Der Film trägt den Titel "Hotel Bogota" und soll 2027 im Ersten laufen.

Bereits von 2011 bis 2018 schlüpfte Brandt in die Rolle des Kriminalhauptkommissars Hanns von Meuffels in der Münchner Krimireihe. Danach war Schluss – bis jetzt.

Titelfoto: Sebastian Gollnow/dpa

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