Nicht reibungslos: So blickt Ulrike von der Groeben heute auf ihr RTL-Aus
Köln - Im Sommer 2024 verabschiedete sich Ulrike von der Groeben nach mehr als 30 Jahren von der TV-Bildfläche. Völlig reibungslos lief ihr Abschied bei RTL aber nicht ab, wie die 69-Jährige jetzt verriet.
Seit Januar 1989 präsentierte sie bei "RTL Aktuell" den Sport. Nach über 4500 Sendungen an der Seite von Anchorman Peter Kloeppel (67) war schließlich Schluss. Im Podcast "Glow Up Your Life" blickte von der Groeben noch einmal auf ihre letzten Arbeitstage zurück.
Obwohl die Blondine bereits am 23. August ihre finale Sendung moderierte, blieb sie noch bis zum 31. August eine offizielle Mitarbeiterin des Kölner Senders. Erst um Mitternacht sei sie "abgenabelt" worden, wie die 69-Jährige im Talk mit Ex-Kollegin Katja Burkard (61) offenbarte.
Die damit einhergehenden Probleme ließen nicht lange auf sich warten: Von der Groeben verlor laut eigener Aussage von der einen auf die andere Minute sämtliche Zugänge sowie Verbindungen zum Sender.
Bis zu diesem Zeitpunkt hatte sie jedoch immer nur ihren Arbeits-Laptop sowie ihre E-Mail-Adresse von RTL benutzt.
Auch zahlreiche Programme auf ihrem Handy funktionierten fortan nicht mehr. Von diesem Umstand wurde die damals 67-Jährige kalt erwischt.
Endgültiger TV-Abschied für Ulrike von der Groeben "echt Stress"
"Hätte ich mich vielleicht eher drum kümmern können. Aber ich habe wirklich bis nachts um fünf vor zwölf noch dagesessen und überlegt: Welchen E-Mail-Adressen, wem musst du noch Bescheid sagen? Schreib dir das raus - es war echt Stress!", gestand sie.
In ihrer Hilflosigkeit kontaktierte die News-Frau noch einmal die früheren Kollegen aus der EDV-Abteilung. Mit deren Unterstützung sei es ihr schließlich gelungen, wichtige Dinge zu retten und den Übergang in die "Rente" auch technisch zu meistern.
Schon im Podcast von Barbara Schöneberger (52, "Mit den Waffeln einer Frau") hatte von der Groeben vor einigen Monate über ihr TV-Aus gesprochen und dazu erklärt, dass das Ganze am Ende "sehr bürokratisch" abgelaufen sei.
Auf die Frage, warum sie bei diesem "wunderbaren Job" überhaupt an Abschied gedacht habe, erklärte die Mutter zweier erwachsener Kinder damals offen und ehrlich: "Weil man irgendwann keinen Bock mehr hat, jeden Tag zur Arbeit zu gehen."
Titelfoto: Henning Kaiser/dpa

