Von Oliver Auster
Düsseldorf - Die CDU-Landtagsabgeordnete und ehemalige Umweltministerin Christina Schulze Föcking (49) hat ihre Brustkrebs-Operation öffentlich gemacht.
Sie wolle so Frauen Mut machen, "die wie ich betroffen sind und ihren Kampf im Verborgenen führen", schrieb Schulze Föcking bei Instagram.
In dem Posting der Politikerin hieß es am Mittwoch: "Hier ist es aktuell ein bisschen ruhiger geworden - und das hat einen Grund: Bei mir wurde Brustkrebs diagnostiziert und ich musste mich einer Operation unterziehen. Jetzt folgt die Behandlung. Ich bin medizinisch in den besten Händen und wahnsinnig dankbar dafür."
Weiter schrieb Schulze Föcking: "Die Diagnose hat für mich und meine Familie von einem Moment auf den anderen vieles verändert. Wir haben etwas Zeit gebraucht, um uns zu sortieren und einen Weg zu finden, mit der Situation umzugehen."
Sie werde nun teilweise etwas kürzertreten, wolle aber "meine Aufgaben im Landtag erfüllen und mein politisches Engagement für meine Heimat fortführen", so die CDU-Abgeordnete.
Krebskranke Christina Schulze Föcking bleibt positiv
"Ich weiß, dass ich nicht allein bin mit meiner Geschichte, meinen Sorgen - vor allem aber mit meinem festen Glauben daran, dass ich das schaffe!", betonte Schulze Föcking.
Und weiter: "Diesen Glauben verdanke ich einer ganzen Reihe starker Frauen, die ihren Kampf gegen Brustkrebs öffentlich gemacht haben. Und die gewonnen haben."
Die Politikerin aus dem Münsterland war Umweltministerin im Kabinett von Armin Laschet (65, CDU) und ist stellvertretende Fraktionsvorsitzende im Landtag.