Dresden - "Farbrausch" heißt die neue Ausstellung der Bautzner Fotografin und Künstlerin Ann Gol'dor im Dresdner Kempinski-Restaurant "Kastenmeiers". Genau dieser Sehnsucht nach Intensität und Energie konnte sich auch ein ganz besonderer Promi nicht entziehen. TV-Moderatorin Patrice Aminati (31) besuchte die Vernissage - in einem fliederfarbenen Kleid.
"Farben sind für mich wichtig. Wenn ich zu einer Behandlung gehe, ziehe ich auch nicht einfach Jogginghosen an. Ich kleide mich schön, auch in schönen Farben. Das gibt mir die positive Energie, die ich benötige", verrät die junge Mama, die sieben Monate nach der Geburt ihrer Tochter Charly Malika (4) die Diagnose schwarzer Hautkrebs erhielt. Seit über drei Jahren kämpft sie gegen die tückische, unheilbare Krankheit.
Auf der Vernissage strahlt sie, lacht. Wer sie nicht kennt, würde nicht vermuten, wie schwer krank die junge Frau ist, die immer wieder Rückschläge einstecken muss, weil Therapien nicht ausreichend anschlagen oder für sie nicht infrage kommen.
Der Krebs hat Stadium 4 mit Metastasen erreicht, Patrice wird palliativ behandelt. Und trotzdem ist ihr Lebenswille ungebrochen.
"Zwei Stunden schaffe ich", sagt sie beglückt über ihren Ausflug von Radebeul in die Ausstellung.
Patrice Aminati widmet ganze Kraft ihrer Tochter
Sie versucht, die Stunden auszublenden, in denen es ihr nicht gut geht und sie von den Behandlungen und deren Nebenwirkungen einfach erschöpft ist.
Ihre ganze Kraft widmet Patrice, die aktuell in Scheidung von TV-Star Daniel Aminati (52) lebt, ihrer Tochter. "Wir zwei richten uns gerade neu ein - so ein richtiges Mädchenzuhause, ein Prinzessinnen-Traum. Alles in Rosa."
In der Ausstellung "Farbrausch" dagegen imponiert Patrice ein blau-türkiser Strudel. "Skyfall" titelt das große runde Bild. "Es ist meinem Sohn gewidmet, der wie ich ein James-Bond-Fan ist", verrät Ann Gol'dor, die auch das Luxus-Hotel "Bei Schumann" in Kirschau mit 30 Bildern ausgestaltet hat.
2025 feierte sie ihre erste Ausstellung in New York im Rahmen des deutsch-amerikanischen Kunstprojektes "Black, Red, Gold - and What Comes Next?" - zumindest erst mal die Restaurant-Ausstellung mit knapp 30 Werken, die sechs Wochen zu sehen sind.