"Fühlt sich an wie ein verbotenes Buch": Sara Kulkas Geschichte sollte per Gericht gestoppt werden

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Leipzig - In gut einer Woche erscheint das Buch von Model und Reality-Teilnehmerin Sara Kulka (36) im deutschen Buchhandel. Doch die anstehende Veröffentlichung von "Das Mädchen, das ich retten musste" hat die 36-Jährige in den vergangenen Tagen sehr mitgenommen.

In ihrer Instagram-Story äußerte Sara Kulka (36) sich am Mittwoch, wieso es ihr in den vergangenen Tagen mental nicht gut ging.
In ihrer Instagram-Story äußerte Sara Kulka (36) sich am Mittwoch, wieso es ihr in den vergangenen Tagen mental nicht gut ging.  © Bildmontage: Screenshot/Instagram/@sarakulka_

In ihrer Instagram-Story erklärte die frühere "Germany's Next Topmodel"-Kandidatin, dass ihr mentaler Zustand nicht gut war, sie aufgrund eines laufenden Verfahrens aber nicht darüber sprechen durfte.

"Bis gestern lief noch eine einstweilige Verfügung gegen mein Buch, gegen meine Geschichte. Gestern hat das Gericht entschieden, dass es fallen gelassen wurde", erzählte Kulka am Mittwoch freudestrahlend.

"Es fühlt sich an wie ein verbotenes Buch, wenn Menschen dagegen vorgehen wollen", so die 36-Jährige.

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Auch wenn sie nicht ins Detail geht, wer versucht hatte, juristisch gegen ihr Buch vorzugehen, gestand sie, dass sie viele Ängste geplagt hatten.

Einige Personen in ihrer Community haben das Buch bereits erhalten. Die 36-Jährige hatte sich Sorgen gemacht, dass im Falle einer Niederlage vor Gericht, die Bücher zurückgegeben werden müssen oder der Erscheinungstag komplett geändert werden muss.

Doch dank der Anwälte und der Unterstützung ihres Verlages, konnte der Ernstfall abgewendet werden. "Jetzt kommt wirklich niemand gegen meine Geschichte an. Ich darf sie erzählen", stellte Kulka klar.

Sara Kulka verarbeitet in ihrem Buch ihre Lebensgeschichte

In ihrem Buch "Das Mädchen, das ich retten musste" spricht Sara Kulka über ihre Vergangenheit.
In ihrem Buch "Das Mädchen, das ich retten musste" spricht Sara Kulka über ihre Vergangenheit.  © Bildmontage: Screenshot/Instagram/@sarakulka_

In ihrem Buch schreibt die gebürtige Polin über ihre harte Vergangenheit und den langen Weg zurück ins Leben. Als Kind wurde sie sexuell missbraucht, in der Schule wurde sie gemobbt, nahm Drogen, geriet an die falschen Männer und landete dann schließlich in einer psychiatrischen Klinik.

Heute ist sie selber Mama von zwei Töchtern und möchte diese Erfahrungen nicht weitergeben.

Die Ankündigung ihres Buches sorgte Mitte September für unzählige positive Rückmeldungen auf Social Media. Am heutigen Mittwoch war Sara Kulka in Braunschweig unterwegs und signierte in der Buchhandlung "Graff" die ersten 300 Exemplare.

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Der offiziellen Veröffentlichung in der kommenden Woche steht damit wohl nichts mehr im Weg.

Titelfoto: Bildmontage: Screenshot/Instagram/@sarakulka_

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