Sara Kulka kämpft mit schwerer Entscheidung: "Ich bin gerade psychisch instabil"

Leipzig - Sara Kulka (36) ist vor wenigen Tagen unfreiwillig zur Katzenmama geworden. Seitdem kümmert sie sich zwar um die zugelaufene Samtpfote, hat aber nach reichlicher Überlegung auch eine Entscheidung getroffen. Aus verständlichen Gründen, doch offenbar wird sie nun dafür angefeindet.

In Sara Kulkas (36) Leben ist gerade eine Menge los.  © Screenshot/Instagram/sarakulka_

Die Leipzigerin hatte ihren Followern in den vergangenen Tagen offen gestanden, hin- und hergerissen zu sein, ob der pechschwarze Stubentiger dauerhaft bei ihr bleiben könne oder nicht. Ein Nachbar hatte die kranke Katze zuvor bei ihr abgegeben.

Dass die Mieze vermutlich kein Zuhause hat, zumindest ist sie nicht gechippt, machte ihr die Entscheidung nicht leichter. Am Sonntag meldete sich Sara dann aber auf Instagram. "Die Katze ist immer noch da, aber ich kann euch jetzt schon sagen, dass sie nicht für immer bleiben wird", schrieb sie in ihrer Story.

Später wandte sie sich noch einmal persönlich an ihre Community: "Ich würde gerne transparent mit euch sein. Ich bin gerade psychisch instabil, finanziell läuft es auch nicht gut", offenbarte die 36-Jährige.

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Viele Follower glauben, dass die Katze ihr guttun würde, erzählte sie. "Das, was ich brauche, ist eine Therapie und finanzielle Stabilität. Und absolut kein Lebewesen, für das ich mehrere Jahre Verantwortung tragen soll, weil ich gerade nicht auf mein Leben klarkomme."

Für sie habe oberste Priorität, die Verantwortung für sich selbst und ihre beiden Töchter Mathilda (12) und Annabell (9) zu tragen. Mit der Katze sei sie auch aufgrund ihrer privaten Situation schon jetzt überfordert.

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Deshalb hat sie sich dagegen entschieden, diese zugelaufene Katze zu behalten.  © Screenshot/Instagram/sarakulka_

Follower machen Sara Kulka Vorwürfe wegen vernünftiger Entscheidung

Die Influencerin kann nicht verstehen, dass sie für ihre Entscheidung verurteilt wird.  © Bildmontage: Screenshot/Instagram/sarakulka_

Ihre beste Freundin und deren Kinder seien zudem stark allergisch, weswegen die Familie nicht mehr zu Sara nach Hause kommen könnte. "Meine Freunde sind meine Familie und ich würde mich immer für sie entscheiden", begründete die 36-Jährige.

Aus emotionaler Sicht würde sie das Tier natürlich gern behalten, aber: "Rational gesehen, sprechen mindestens zehn Sachen dagegen, dass sie bei uns ist."

Wenig später teilte Sara erneut einen Text, der enthüllt, dass viele Follower ihr nun Vorwürfe machen. "Ich bin wirklich schockiert, wie manche Menschen drauf sind. Ich bekomme ernsthaft einen Shitstorm und werde als egoistisch bezeichnet, nur weil ich die Katze nicht dauerhaft behalte."

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Sie habe sich um das Tier gekümmert, die Kosten für den Tierarzt getragen. Das bedeute nicht, dass sie es für immer behalten muss. "Und nur weil ich ihr ein liebevolles Zuhause suchen möchte, bin ich jetzt ein schlechter Mensch?", zeigte sich Sara fassungslos. Sie wolle nur, dass es der Katze gut geht.

Trotz allem hat die frühere GNTM-Teilnehmerin Freunde, die hinter ihr stehen, egal wie sie sich entscheidet. "Genau das ist für mich echte wahre Freundschaft", schrieb sie daher einer WhatsApp-Nachricht, die sie bekommen hat.

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