Berlin - Schock-Nachricht für Sarah Kuttner (47): Die an Brustkrebs erkrankte Moderatorin muss sich nun doch einer Chemotherapie unterziehen.
Das hat die Autorin in ihrem Podcast "Das kleine Fernsehballett" offenbart. Zunächst war sie davon ausgegangen, dass eine Operation und eine Antihormontherapie ausreichen würden. Doch neue Testergebnisse änderten nun den Behandlungsplan.
"Ein bisschen rumpeliger als man dachte" sei ihr Tumor, erklärte Kuttner im Gespräch mit Journalist Stefan Niggemeier (56). Eine Untersuchung habe ergeben, dass der Krebs aktiver sei als zunächst angenommen.
Deshalb sei eine Chemotherapie die bessere Wahl. Diese soll rund viereinhalb Monate dauern. Noch in dieser Woche soll der Moderatorin ein sogenannter Port gelegt werden, über den die Medikamente verabreicht werden können.
Die Diagnose hat auch Folgen für ihre beruflichen Pläne: Ein Teil der für das Frühjahr 2027 geplanten Podcast-Bühnentour muss ausfallen. Ihren Podcast mit Niggemeier möchte Kuttner dagegen weiterführen.
Wie stark die Behandlung ihren Körper beanspruchen wird, machte die 47-Jährige ebenfalls deutlich. Ihre Therapie habe ordentlich "Wumms". An Heiligabend werde sie voraussichtlich keine Haare mehr haben. Eine Perücke wolle sie sich deshalb auch zulegen.
So erfuhr Sarah Kuttner von ihrem Tumor
Ende September hatte Kuttner ihre Erkrankung erstmals öffentlich angedeutet. Nach einem Termin zur Krebsvorsorge in ihrer Frauenarztpraxis musste sie eine Lesung in Göttingen absagen.
Damals wandte sie sich mit den Worten "Endlich wieder schlechte Nachrichten" an ihre Fans. Ihre Frauenärztin habe die Nachricht mit einem deutlichen "Scheiße" kommentiert. In der Folge sagte die Moderatorin weitere Termine ab.
Mitte Oktober hatte die Autorin dann erstmals in ihrem Podcast über ihre Diagnose gesprochen.
Der Tumor befinde sich in ihrer rechten Brust und sei etwa drei Zentimeter groß.