Sebastian Fitzek über schwieriges Verhältnis zu seinem Smartphone: "Wie Crack"
Von Maximilian von Klenze
Berlin - Bestsellerautor Sebastian Fitzek (54) spricht sich für weniger Smartphone im Alltag aus - und greift dabei zu einem drastischen Vergleich.
"Ich finde, das ist wie der Vergleich von Schokolade mit Crack", sagte Fitzek der "Neuen Osnabrücker Zeitung".
Bücher seien "wie Schokolade: nicht immer gesund, aber insgesamt harmlos". Beim Handy sehe das anders aus.
Der Autor, der nach eigenen Angaben jedes Jahr versucht, seine Bildschirmzeit zu senken, nannte das Smartphone einen "absoluten Zeitkiller" - auch, weil er dadurch weniger lese.
Konsequenz für den Alltag: "Deshalb finde ich: Handys raus aus dem Schlafzimmer!"
Fitzek erzählte zudem, dass ihn das Thema auch persönlich beschäftigt. Eine Recherche bei einem Therapeuten habe ungeplant zu einem Gespräch über die eigene Abhängigkeit geführt: "Also haben wir über meine Handysucht gesprochen."
Titelfoto: Britta Pedersen/dpa
