Köln - Ungewöhnlicher Auftritt von Wotan Wilke Möhring (59)! Der Schauspieler, der vor allem als Kommissar Thorsten Falke im ARD-"Tatort" bekannt ist, hat sich für eine besondere Aktion in eine viel zu kleine Badewanne gezwängt. Dahinter steckt eine ernste Botschaft.
Gemeinsam mit der Tierschutzorganisation PETA macht der 59-jährige Wahl-Kölner mit dem ungewöhnlichen Foto auf die Haltung von Orcas und Delfinen in Meeresparks aufmerksam.
Die enge Badewanne soll dabei symbolisieren, wie wenig Platz den Meeressäugern in Gefangenschaft tatsächlich zur Verfügung steht - und wie sehr sie darunter leiden.
"Orcas und Delfine im Ozean können mit ihren Familien und Freunden zusammen sein, in die Tiefe tauchen, mit der Strömung treiben und in den Wellen surfen", erklärt Möhring dazu.
All das werde den Tieren allerdings in Meeresparks genommen. "Das Gefühl, in einer engen Badewanne leben zu müssen, ist beklemmend", beteuert der Schauspieler.
Wotan Wilke Möhring und PETA rufen zum Boykott von Delfinarien auf
Mit der Aktion wollen Möhring und die Tierschutzorganisation Menschen dazu bewegen, keine Eintrittskarten für Meeresparks und Delfinarien mehr zu kaufen.
PETA kritisiert seit vielen Jahren die Haltung von Meeressäugern in Gefangenschaft. Nach Angaben der Tierschützer seien bereits mehr als 40 Orcas in Gefangenschaft der US-amerikanischen Freizeitpark-Kette SeaWorld gestorben. Auch im Loro Parque auf Teneriffa (Spanien) seien seit 2021 vier Tiere verendet.
Darüber hinaus fordert PETA unter anderem den Reisekonzern TUI auf, Besuche in Delfinarien vollständig aus seinem Angebot zu streichen. Die meisten Reiseanbieter hätten diesen Schritt bereits vollzogen, heißt es weiter.
Möhring, der neben seiner "Tatort"-Rolle auch aus zahlreichen Kinofilmen (u. a. "Männerherzen" und "Das perfekte Geheimnis") bekannt ist, engagiert sich mit der aktuellen Kampagne für einen Verzicht von Besuchen solcher Einrichtungen.