Trauer um Rosi Mittermaier (†72): Faeser "tief schockiert und schwer traurig"

Garmisch-Partenkirchen - Bundesinnenministerin Nancy Faeser (SPD, 52) hat mit großer Bestürzung auf die Nachricht von Rosi Mittermaiers Tod reagiert.

Rosi Mittermaiers (†72, l.) Tod bewegt auch Bundesinnenministerin Nancy Faeser (SPD, 52).
Rosi Mittermaiers (†72, l.) Tod bewegt auch Bundesinnenministerin Nancy Faeser (SPD, 52).  © Angelika Warmuth/dpa; Michael Kappeler/dpa (Montage)

"Ich war tief schockiert und schwer traurig", sagte die 52-Jährige RTL/ntv (Freitag). "Für mich war Rosi Mittermaier die Sportheldin meiner Kindheit", so Faeser über die frühere Skirennfahrerin.

Die zweimalige Olympiasiegerin war am Mittwoch im Alter von 72 Jahren nach schwerer Krankheit gestorben.

"Rosi Mittermaier war nicht nur eine der größten Sportlerinnen, sondern sie hat auch als Mensch unheimlich viel bewegt in Deutschland", betonte SPD-Politikerin Faeser. "Sie war eine wahnsinnig liebevolle und zugewandte Frau."

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Mittermaier wuchs an der Winklmoosalm auf, wo die Eltern ein Gasthaus mit Skischule hatten. Im Alter von drei Jahren spürte "Gold-Rosi" das erste Mal die schmalen Bretter unter sich, 1965 wurde sie Teil der Nationalmannschaft, 1969 gewann sie ihren ersten Weltcup. Neun weitere sollten folgen.

Mit ihrem Mann, dem früheren Skirennfahrer Christian Neureuther (73), gründete Mittermaier in Garmisch eine Familie. Sohn Felix Neureuther (38) wurde später der erfolgreichste deutsche Rennfahrer der Weltcup-Geschichte.

Titelfoto: Angelika Warmuth/dpa; Michael Kappeler/dpa (Montage)

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