TV-Star Hendrik Duryn verteidigt Generation Z: "Wer so etwas tut, gehört bestraft"

Von Jonas-Erik Schmidt

Leipzig/Köln - Schauspieler Hendrik Duryn (58, "Der Lehrer", "Dünentod") kann pauschale Kritik an der sogenannten Generation Z nicht nachvollziehen und äußert scharfe Kritik.

Hendrik Duryn (58) hat kein Verständnis für Personen, die eine ganze Generation an Menschen schlecht reden. (Archivbild)  © Hendrik Schmidt/dpa

"Diese ganze Debatte um die vermeintlich demotivierte Generation Snowflake und die pauschale Kritik an der Generation Z macht mich ehrlich gesagt wütend. Ich frage mich bei solchen Diskussionen immer nach dem tieferen Grund: Warum müssen manche Leute andere ständig schlechter machen?", sagte der 58-Jährige der Deutschen Presse-Agentur.

Er glaube, dass es meist darum gehe, sich selbst besserzustellen - indem man behaupte, die heutige Jugend könne nichts mehr.

"Würden diese Kritiker ihren eigenen Kindern jeden verdammten Tag einreden, wie faul und unfähig sie angeblich sind? Wer so etwas tut, der gehört für mich bestraft, weil er die Talente und den Kern junger Menschen systematisch zerstört", sagte Duryn. "Ich befürchte, dass viele dieser Nörgler selbst von ihren Chefs schlecht behandelt wurden und diesen Frust nun einfach nach unten weitergeben."

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Der Begriff "Generation Snowflake" (auf Deutsch etwa "Schneeflocken-Generation") bezieht sich auf eine abwertende Bezeichnung für junge Menschen, die als besonders empfindlich wahrgenommen werden. Als die Generation Z werden die Geburtsjahre von 1997 bis 2007 verstanden.

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Rückkehr mit "Der Lehrer"

Mit der Serie "Der Lehrer" ist Hendrik Duryn bald wieder im TV zu sehen. (Archivbild)  © Steffen Junghans/RTL/dpa

Hendrik Duryn hat regelmäßig mit jungen Menschen zu tun - unter anderem, weil er in der RTL-Serie "Der Lehrer" einen Pädagogen spielt, dem die Sorgen seiner Schüler sehr am Herzen liegen.

"Er gibt ihnen die Möglichkeit, sich zu entwickeln, was für mich die eigentliche Definition von Liebe ist", sagt Duryn über die Rolle des Lehrers Stefan Vollmer. "Liebe bedeutet nicht Besitz, sondern einer Person alle Plattformen und Unterstützungen zu bieten."

Nach einer längeren Pause ist die Serie wieder zurück auf dem Bildschirm.

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Ab Donnerstag (28. Mai, 20.15 Uhr) sind neue Folgen bei RTL zu sehen und vorab schon auf der Streamingplattform RTL+.

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