Ungewohnt persönlich: Moderatorin Mareile Höppner über schwere Erkrankung ihrer Mutter

Hamburg - "Ich möchte mich heute mit sehr privaten Worten an Euch richten", so die 44-jährige Moderatorin Mareile Höppner ("Brisant") am Dienstag ungewohnt ernst und emotional auf Instagram.

Mareile Höppner (44, r.) küsst ihre Mutter.
Mareile Höppner (44, r.) küsst ihre Mutter.  © Screenshot/Instagram/mareilehoeppner_official

Hintergrund des Posts: Ihre Mutter erlitt vor einigen Wochen einen Schlaganfall.

Ein Erlebnis, das man wohl keiner Tochter, keinem Sohn, keinem Menschen wünschen möchte.

"Aus den Armen meiner Mutter… Und plötzlich auf der STROKE (Schlaganfall-Einheit), piepende Geräte, Notfall, Panik, Angst, Tränen, Verzweiflung, kämpfen, hoffen, Reha, Angst, alles weg, Neuanfang", fasste es die Moderatorin kurz und grausam zusammen.

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Die vergangenen Wochen habe sie zwischen Krankenhaus und Sender verbracht. Darum geht es der 44-Jährigen aber offensichtlich nicht. Auch will sie den Schlaganfall gar nicht weiter thematisieren.

Der Post sei "ein Dank und er geht an alle die Menschen, die meiner Mutter und damit uns allen helfen, dass sie zurückfinden kann".

Gleichzeitig will sie auf ein Thema aufmerksam machen, das seit der Corona-Pandemie den Weg in die Medien und in viele Köpfe der deutschen Bevölkerung gefunden hat: Pflegenotstand, Arbeiten am Limit.

Das alles hat sie in den vergangenen Wochen hautnah miterlebt. "Bestürzendes, trauriges, ermutigendes. Aber letzteres passiert nur, weil einige wenige eben doch bereit sind alles zu geben und sogar noch einen Arm für eine weinende Tochter übrig haben, nach einer mehrtägigen Schicht."

Mareile Höppner in großer Sorge auf Instagram

Mareile bedankt sich bei den Pflegekräften

Umso größer wohl ihr Respekt für den Beruf und vor allem vor den Menschen, die diesen ausüben.

"Aber so können wir nicht weiter machen. Wenn wir uns um die Pflege nicht kümmern, um Personal in unseren Krankenhäusern, dann sind wir aufgeschmissen in dieser Welt, die glaubt so perfekt zu sein. Und wenn sie es nicht ist, legen wir einen Filter davor", so Mareile weiter.

"DANKE! Besonders allen Pfleger-innen. Was sie tun, ist mehr als nur Arbeit, es ist Leben retten und gelebte Nächstenliebe!"

Wann ihre Mutter genau erkrankte und wie es ihr derzeit geht, verriet Mareile nicht. Kann man nur hoffen, dass die beiden und ihre Familie die Zeit gut überstehen und sich ihre Mutter bald wieder erholt.

Mareile glaubt da ganz fest dran. "Zum Glück ist meine Mutter nicht nur der beste Mensch, mein Ein und Alles, sie ist auch eine Kämpferin! Sie muss! Anders geht es gar nicht."

Titelfoto: Screenshot/Instagram/mareilehoeppner_official

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