Berlin - Kann man es als Mutter niemandem recht machen? Das Gefühl hat zumindest Wolke Hegenbarth (45).
"Entweder man bleibt zu lange zu Hause, arbeitet zu früh oder zu viel. Deswegen bin ich in meinen Äußerungen immer sehr vorsichtig und betone, dass meine Entscheidungen nur für mich und mein Kind gelten", erklärt die TV-Bekanntheit im Gespräch mit BUNTE.
Nach ihrer Elternzeit will sich die 45-Jährige wieder ganz auf ihre Arbeit konzentrieren und Filme drehen. Sie möchte Frauen ein Vorbild sein und zeigen, dass man ab 40 keineswegs unsichtbar wird.
Bevor die Dreharbeiten wieder richtig anlaufen, steht aber erst einmal eine Reise nach Indien mit Mann Oliver und Sohn Avi an. "Ich freue mich so darauf, dass Avi jetzt seine Verwandtschaft kennenlernt. Er war noch nie in Indien und trifft zum ersten Mal seine Onkel, Tanten und Cousinen", erzählt die Blondine.
Ein siebenwöchiger Dreh im Jahr 2011 machte sie zur großen Bewunderin der indischen Kultur.
Besonders fasziniert ist sie von den Menschen und ihrer einzigartigen Art, Probleme zu lösen. "Mich hat die Liebe zu Indien nie mehr losgelassen", so Hegenbarth. Kurz darauf meinte es das Schicksal erneut gut mit ihr: Sie lernte ihren Mann Oli kennen, der Halbinder ist.
Wolke Hegenbarth ist zurück vor der Kamera – trotz Gerüchten
Vor wenigen Tagen geriet die Schauspielerin durch hartnäckige Gerüchte über ihr angebliches Karriereende massiv unter Druck. "Anfangs habe ich es nicht ernst genommen und weggeschmunzelt. Bis ich merkte, dass alle voneinander abschreiben und auch meine Fans auf Insta geschockt fragten", so die 45-Jährige.
Sie betont, dass sie keinen Gedanken an eine TV-Rente verschwendet habe. Vor Kurzem hat sie einen Film für die ARD abgedreht und zwei große Deals abgeschlossen. Zudem habe sie in den vergangenen Jahren viel als Coach und Unternehmerin gearbeitet.
Doch wer sie kennt, weiß: "Dass ich nichts schöner und erfüllender finde, als Serien zu drehen." In der Elternzeit habe sie dafür keine Kapazitäten gehabt, da ihr Sohn ihre volle Aufmerksamkeit in Anspruch nahm.
Die Entscheidung fiel ihr nicht leicht, doch sie und ihr Mann teilen die Erziehung nun "fifty-fifty".