"Rick and Morty"-Schöpfer Justin Roiland: Anklage wegen häuslicher Gewalt abgewiesen!

Los Angeles - Es liegen turbulente Monate hinter "Rick and Morty"-Schöpfer und Sprecher Justin Roiland (43): Ein Gerichtsverfahren wegen häuslicher Gewalt, Körperverletzung und Freiheitsberaubung bedeuteten Roilands Rauswurf aus seiner eignen Serie. Doch nun wurde die Anklage abgewiesen - der Fernsehproduzent gilt als unschuldig und jubelte in den sozialen Medien über die "Gerechtigkeit".

"Rick and Morty"-Schöpfer Justin Roiland (43) wurde von den schweren Vorwürfen freigesprochen.
"Rick and Morty"-Schöpfer Justin Roiland (43) wurde von den schweren Vorwürfen freigesprochen.  © Fotomontage: dpa/ Cartoon Network. A Time Warner Company, AFP/Araya Diaz

"Rick and Morty" gehört zu dem erfolgreichsten Animations-, Comedy- und Sci-Fi-Serien des vergangenen Jahrzehnts. Fans und Kritiker feiern gleichermaßen den satirischen Charakter, den dunklen, mitunter vulgären Humor sowie die komplexe Struktur der Sendung.

Die Masterminds hinter der Show sind Dan Harmon (50) und besagter Roiland, der den Hauptcharakteren im Englischen auch ihre ikonischen Stimmen verleiht.

Doch der 43-Jährige wurde im Januar wegen der Anklage gegen ihn - womöglich etwas vorschnell - rausgeschmissen. Denn nun wurde er von allen Vorwürfen freigesprochen.

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Kimberly Edds, Sprecherin der Bezirksstaatsanwaltschaft von Orange County, sagte laut Variety in einer Erklärung: "Wir haben die Anklage heute abgewiesen, weil wir nicht genügend Beweise haben, um den Fall zweifelsfrei anzunehmen."

Groß war die Erleichterung nicht nur bei vielen Roiland-Fans, sondern auch bei dem Synchronsprecher und Drehbuchautor selbst.

Auf Twitter freute sich Justin Roiland über die "Gerechtigkeit"

Der deutsche Trailer zur 6. Staffel von "Rick and Morty"

Roiland von "schrecklichen Lügen" erschüttert

Auf Twitter schrieb Roiland, er sei "dankbar, dass der Fall abgewiesen wurde". Er sei allerdings immer noch "zutiefst erschüttert von den schrecklichen Lügen, die während dieses Prozesses über mich verbreitet wurden".

Er führte aus: "Vor allem bin ich enttäuscht, dass so viele Menschen so schnell urteilten, ohne die Fakten zu kennen, nur basierend auf den Worten einer verbitterten Ex, die versuchte, ein ordnungsgemäßes Verfahren zu umgehen und mich zu 'canceln'."

Nun wolle er seinen guten Namen wieder reinwaschen - auch durch "Rick and Morty"? Im Zuge seines Rauswurfs hatten sich auch einige Mitarbeiter negativ über Roiland und seine Arbeitsweise geäußert. Ob der US-Amerikaner zu seiner Serie zurückkehren darf bzw. will, steht bislang also noch in den Sternen.

Titelfoto: Fotomontage: dpa/ Cartoon Network. A Time Warner Company, AFP/Araya Diaz

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