"Ich hasse Meghan": Moderator kassiert Shitstorm nach niederträchtigem Artikel

London - Ein hasserfüllter Gastbeitrag des britischen Moderators Jeremy Clarkson (62) in der Boulevardzeitung "The Sun" über Herzogin Meghan hat eine Rekordzahl an Beschwerden hervorgerufen.

Trotz des Shitstormes wegen seines Artikels über Meghan Markle (41, l.), entschuldigte sich Jeremy Clarkson (62) nicht.
Trotz des Shitstormes wegen seines Artikels über Meghan Markle (41, l.), entschuldigte sich Jeremy Clarkson (62) nicht.  © Bildmontage: Mark Large/Daily Mail/PA Wire/dpa, Ian West/PA Wire/dpa

Wie die Nachrichtenagentur PA unter Berufung auf den britischen Presserat Independent Press Standard Organisation (Ipso) am heutigen Dienstag meldete, gingen bis zum Morgen mehr als 17.500 Beschwerden gegen den Text ein.

Das sind mehr als der Presserat im kompletten Vorjahr insgesamt erhalten hatte - und mehr als je zuvor zu einem einzigen Beitrag.

Clarkson hatte in dem Gastbeitrag in der vergangenen Woche geschrieben: "Ich hasse Meghan". Dazu fantasierte er über den Wunsch, die 41-jährige Frau von Prinz Harry (38) solle nackt durch britische Städte getrieben und von einer Menge mit Exkrementen beworfen werden.

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Der Text hatte einen Sturm der Entrüstung ausgelöst.

Selbst Clarksons Tochter Emily (28), die einen Podcast moderiert, distanzierte sich von ihrem Vater.

Jeremy Clarkson ließ den Artikel löschen

Der 62-Jährige teilte daraufhin per Twitter mit, er habe eine "unbeholfene" Anspielung auf die Serie "Game of Thrones" gemacht. Er kündigte an, in Zukunft vorsichtiger zu sein.

Die "Sun" löschte den Gastbeitrag auf ihrer Webseite auf Wunsch des Autors.

Mehr als 60 Parlamentsabgeordnete verschiedener Parteien forderten in einem Schreiben an die "Sun"-Chefredakteurin Victoria Newton eine Entschuldigung des Blattes und Konsequenzen für Clarkson.

Der Gastbeitrag war eine Reaktion auf die Veröffentlichung des zweiten Teils der Dokuserie auf Netflix "Harry & Meghan".

In der legen die beiden die Gründe für ihr Ausscheiden aus dem engeren Kreis des britischen Königshauses dar.

Titelfoto: Bildmontage: Mark Large/Daily Mail/PA Wire/dpa, Ian West/PA Wire/dpa

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