Traum von Freiheit geplatzt! Marius Borg Høiby bleibt weiter in U-Haft

Oslo (Norwegen) - Doch keine Freiheit für Mette-Marits (53) Skandalsohn! Eigentlich hatte das Osloer Bezirksgericht am Montag entschieden, dass Marius Borg Høiby (29) unter Auflagen aus der U-Haft entlassen werde. Doch das Berufungsgericht hat dem nun einen Riegel vorgeschoben und die Entscheidung gekippt.

Marius Borg Høiby (29) bleibt weiter in Untersuchungshaft.  © Heiko Junge/NTB scanpix/AP/dpa

Seit Prozessbeginn Anfang Februar sitzt Høiby in Untersuchungshaft, seit Juli verbüßt er diese mit einer elektronischen Fußfessel auf dem norwegischen Gut Skaugum. Seine Fußfessel wird er vorerst aber nicht los.

Der Grund: Im Blut des 29-Jährigen wurde Alkohol gefunden, wie die norwegische Zeitung "Se og Hør" berichtet. Und dass, obwohl ihm der Drogen- und Alkoholkonsum während seiner U-Haft strengstens verboten ist.

"Der entscheidende Punkt ist das Risiko, dass Høiby – im Falle einer Freilassung – wieder in den Drogenmissbrauch zurückfällt", heißt es in der Entscheidung des Berufungsgerichts Borgarting.

Royals Nach überraschender Großbritannien-Rückkehr: Harry und Meghan erneut umgezogen

Sollte der Sohn der norwegischen Königin Mette-Marit erneut Drogen konsumieren, bestehe das große Risiko, dass Høiby seine Taten, insbesondere die Vergewaltigungen, wiederhole, so das Berufungsgericht.

Anzeige

Die Zeit für Høibys Entlassung sei "schlichtweg noch nicht reif", erklärte Staatsanwältin Oda Karterud.

Noch am Montag hatte das Osloer Bezirksgericht ganz andere Töne angeschlagen und verlauten lassen, dass durch die regelmäßigen Tests keine Gefahr bestehe, dass Høiby erneut straffällig wird. Die Staatsanwaltschaft hatte dagegen Beschwerde eingelegt, welcher das Berufungsgericht nun stattgegeben hat.

Mehr zum Thema Royals: