Sandra Bullock bricht erstmals Schweigen über verstorbenen Mann: "Mir wurde nicht erlaubt, darüber zu sprechen"

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Los Angeles (USA) - Rund drei Jahre nach dem tragischen Tod von Sandra Bullocks (62) Ehemann, Bryan Randall (†57), äußerte sich die weltbekannte Schauspielerin nun erstmals über den Verlust ihres langjährigen Partners. Dabei rückte auch seine unheilbare Krankheit in den Vordergrund.

Rund drei Jahre nach dem Tod von Bryan Randall (†57) sprach Sandra Bullocks (62) nun offen über ihren Verlust.
Rund drei Jahre nach dem Tod von Bryan Randall (†57) sprach Sandra Bullocks (62) nun offen über ihren Verlust.  © BRYAN STEFFY / GETTY IMAGES NORTH AMERICA / GETTY IMAGES VIA AFP

Die "Miss Undercover"-Darstellerin und der 57-jährige US-Amerikaner lernten sich 2015 während eines Fotoshootings kennen. Es dauerte nicht lange, bis die beiden Bekanntheiten ein Paar wurden.

Nach zahlreichen gemeinsamen Jahren folgten dann der Schock: Der Fotograf erhielt die Diagnose "Amyotrophe Lateralsklerose" (ALS) - eine schwere Erkrankung des Nervensystems. Im August 2023 verlor er schließlich den Kampf gegen die Krankheit.

In einer neuen Folge des Podcasts "SmartLess" bezeichnete Bullock den Befund ihres Mannes als "traumatisch". Nach der Diagnose folgten Geheimnisse über Geheimnisse: So habe Randall die 62-Jährige darum gebeten, seine Krankheit nicht öffentlich preiszugeben - eine hohe Belastung für die gesamte Familie.

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"Mir wurde nicht erlaubt, darüber zu sprechen. Das war die Vorgabe und ich habe versucht, sie zu respektieren", schilderte der Hollywood-Star. Zugleich betonte die Schauspielerin, dass sie die Entscheidung ihres verstorbenen Mannes verstanden habe. Doch im Zuge der Corona-Pandemie fühlte sich Bullock zunehmend "isoliert".

Die Diagnose und das Stillschweigen um diese stellte für die Hollywood-Bekanntheit eine enorme Last dar. "Ich habe schon vier Jahre vor Bryans Tod um ihn getrauert", sagte Bullock im Podcast. Etwa die Hälfte ihrer gemeinsamen Zeit sei Randall krank gewesen. "Mein Mensch ist viel früher gegangen als sein Körper", sagte sie und erklärte, es erst nach seinem Ableben so richtig verstanden zu haben.

Den Krankheitsverlauf des 57-Jährigen beschrieb die Schauspielerin dabei als ein ständiges Auf und Ab. Infolgedessen machte sie sich bereits früh Gedanken um die Zukunft: "Man muss im Stillen planen."

Düstere Zeit nach Diagnose: Schauspielerin litt unter psychischen Problemen

Die 62-Jährige und Jennifer Aniston (57, l.) sind seit über 15 Jahren eng befreundet. (Archivfoto)
Die 62-Jährige und Jennifer Aniston (57, l.) sind seit über 15 Jahren eng befreundet. (Archivfoto)  © Charley Gallay / GETTY IMAGES NORTH AMERICA / Getty Images via AFP

"Es macht mir keine Angst - nicht die Krankheit an sich, die macht mir keine Angst. Ich kann fast alles sehen und mit allem umgehen. Aber ich hatte zwei kleine Kinder, die damit zurechtkommen mussten, besonders ein kleines Mädchen, das [Randall] als Vaterfigur sah", machte der Hollywood-Star deutlich.

Laut Bullock sei ihre Schwester, Gesine Bullock-Prado (56), eine lange Zeit die Einzige gewesen, mit der sie über die ALS-Erkrankung ihres Mannes gesprochen habe.

"Als dann noch die psychischen Probleme hinzukamen - und darüber spricht man ja nicht gern -, war das eine ziemlich düstere Kombination."

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Infolgedessen vertraute sich die Schauspielerin ihren engsten Freundinnen an: Jennifer Aniston und Amanda Anka (beide 57). Mithilfe ihrer Wegbegleiterinnen schaffte es Bullock schließlich aus der Abwärtsspirale.

Titelfoto: BRYAN STEFFY / GETTY IMAGES NORTH AMERICA / GETTY IMAGES VIA AFP

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