Köln/Mainz - Jetzt reagiert das ZDF! Der TV-Sender hat im Rahmen der Betrugsmasche rund um "Bares für Rares" erstmals Stellung zu den Fake-Mitarbeitern bezogen, die seit mehreren Wochen ihr Unwesen treiben.
Unter anderem Kulthändler Walter Lehnertz (59) und seine TV-Kollegin Annika Raßbach (45) hatten sich zuletzt in die Fake-Debatte eingeschaltet und die Community vor den kriminellen Machenschaften gewarnt.
Inzwischen ist auch das ZDF aktiv geworden und hat ein unmissverständliches Statement veröffentlicht.
"In den zurückliegenden Jahren erreichen uns immer wieder Hinweise von Zuschauerinnen und Zuschauern und auch von unserem Händler- und Expertenteam selbst, die uns von Betrugsversuchen unter anderem in Zeitungsannoncen, bei Veranstaltungen, Haustürbesuchen oder auch von Anrufen und Social-Media-Posts berichten", erklärte das ZDF gegenüber t-online.
Tatsächlich sollen die Fälle der Trickbetrüger in den vergangenen Jahren noch einmal nach oben geschnellt sein, teilte der Sender mit.
"Bares für Rares"-Händler sollen vor Betrug warnen
"In den letzten Jahren sind mehrere Dutzend unterschiedlicher Verstöße dokumentiert worden, wobei zuletzt eine Zunahme dieser Fälle zu beobachten ist", heißt es.
Nach Angaben der Fernsehanstalt gehe man "je nach Fallgestaltung auch rechtlich gegen Betrugsmaschen und Trittbrettfahrer" vor.
Bereits seit mehreren Wochen machen zahlreiche Betrugsfälle die Runde, Zuschauerinnen und Zuschauer der Sendung würden an der Haustür von angeblichen Mitarbeitenden der Show belästigt, um an wertvolle Gegenstände zu kommen.
Über die eigenen Social-Media-Kanäle sollen die Händler der Sendung weiterhin sensibilisieren, "um vor Betrugsversuchen und Trittbrettfahrern zu warnen""
"Bares für Rares" läuft montags bis freitags ab 15.05 Uhr im ZDF. Parallel sind die Ausgaben aber auch in der Mediathek abrufbar.