Dresden - Wer leidenschaftlich gern "Das perfekte Dinner" schaut, der achtet mitunter nicht nur auf die Kochkünste der Teilnehmer, sondern beäugt vor allem auch neugierig deren Wohnsituation. Besonders lohnt sich das bei Gastgeberin Dorit (44), die am Freitag das große Finale der Dresden-Ausgabe ausrichtet.
Die 44-Jährige bewohnt gemeinsam mit ihrem Sohn Vito (7) und Partner Marko (59) eine charmante Loftwohnung im ehemaligen Steinkohlegaswerk in Mockritz. Das 1906 erbaute Gaswerk versorgte damals elf Ortschaften mit Leuchtgas für Lampen. Nach der Eingemeindung wurde die Gasproduktion 1922 im Industriebau eingestellt.
2018 wurde das geschichtsträchtige Gebäude zu einem Wohnhaus umgebaut. Zwölf Zwei- bis Vierraumwohnungen sind dort entstanden und seit Frühjahr 2019 inzwischen auch vermietet. Eine der glücklichen Mieter: die gebürtige Görlitzerin Dorit.
"Wenn man 'Das perfekte Dinner' kennt, weiß man, dass am Ende immer so ein Grande Finale ist - auch in Bezug auf die Architektur der Wohnung oder das Haus der Kandidaten und Kandidatinnen", fasst Teilnehmerin Linda (30) zusammen.
Dorits Wohnung sowie Einrichtungsstil hat die Gäste schon mal überzeugt. Aber kann ihr Drei-Gänge-Menü das von Susu (41) überholen? Schließlich muss sie 36 Punkte überbieten.
Freitagskandidatin Dorit überholt Susu und gewinnt "Das perfekte Dinner" in Dresden
Während die Wahl-Dresdnerin mit ihrer Vorspeise einen steilen Start hinlegt, sorgt der Hauptgang bestehend aus Ochsenbäckchen, Risotto und Spargel für geteilte Meinungen.
Sarah ist die Sauce zu würzig und obendrauf ist die 54-Jährige auch kein Fan von Risotto: "Für mich ist es so ein Babyglas-Ding." Auch die Eierschecke, die Dorit als einen Teil ihres Desserts serviert, gelingt nicht nach ihren Vorstellungen.
Trotzdem erkocht sich die Mutter eines Sohnes die Höchstpunktzahl der Woche.