Verdächtiges Handysignal in Dorf geortet: Spurensuche zu Leipziger Sprengstoff-Drohne geht weiter

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Leipzig - Bei der Spurensuche rund um den versuchten Sprengstoff-Anschlag am Leipziger Flughafen wendet sich das Landeskriminalamt (LKA) nun mittels "Kripo live" an die Bevölkerung.

Die Polizei hat den verlassenen Ort Kursdorf nach Spuren abgesucht. Dort wurde eine Antenne gefunden.
Die Polizei hat den verlassenen Ort Kursdorf nach Spuren abgesucht. Dort wurde eine Antenne gefunden.  © Michael Strohmeyer

Knapp zwei Wochen ist es nun her, dass am Flughafen Leipzig/Halle eine Sprengstoff-Drohne gefunden wurde. Ihr mutmaßliches Ziel: eine ukrainische Antonow-Frachtmaschine. Glücklicherweise kam es nicht zur Detonation.

Seitdem laufen die Ermittlungen der Behörden auf Hochtouren.

Fest steht, dass die Drohne aus südlicher Richtung über das Mobilfunknetz auf das Airport-Gelände gesteuert wurde.

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Wie aus dem "Kripo live"-Beitrag hervorgeht, vermuten die Ermittler, dass sich der Drohnen-Pilot im neun Kilometer entfernten Wallendorf (Luppe) aufgehalten haben könnte. Dort wurde demnach ein "verdächtiges Handysignal" geortet.

Vor dem schicksalhaften Drohnenflug sollen der oder die Täter Vorbereitungen im verlassenen Ort Kursdorf getroffen und dort eine Antenne mit einem Relais zur Verstärkung des Signals angebracht haben. Das Geisterdorf liegt zwischen den beiden Start- und Landebahnen des Flughafens.

Seit dem Abend des 4. August laufen die Ermittlungen auf Hochtouren.
Seit dem Abend des 4. August laufen die Ermittlungen auf Hochtouren.  © Hendrik Schmidt/dpa

Sprengstoff-Drohne am Leipziger Airport: Ermittler sichern DNA-Spuren

Sowohl am Drohnen-Sprengsatz als auch an der gefundenen Antenne wurden DNA-Spuren sichergestellt.
Sowohl am Drohnen-Sprengsatz als auch an der gefundenen Antenne wurden DNA-Spuren sichergestellt.  © EHL Media

Wie der MDR-Beitrag außerdem beschreibt, sollen Zeugen nahe dem verdächtigen Gelände in Kursdorf am Tatabend eine Explosion vernommen haben, "etwas lauter als ein Schuss".

Den Ermittlern ist es inzwischen gelungen, DNA-Spuren sowohl auf der Drohne und dem dort angebrachten Sprengstoff als auch auf der Antenne zu sichern. Bisher äußerte sich das LKA nicht dazu, ob die Spuren einer oder mehreren Personen zugeordnet wurden.

Das LKA hat inzwischen ein Hinweisportal eingerichtet, an das sich Zeugen jederzeit wenden können. Darüber hinaus werden Hinweise auch unter der Nummer 0800/200 800 00 entgegengenommen.

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Die komplette "Kripo live"-Sendung vom Sonntagabend seht Ihr ab sofort in der MDR-Mediathek.

Titelfoto: Montage Montage EHL Media; Hendrik Schmidt/dpa

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