Ekaterina Leonova packt aus: Dieser "Let's Dance"-Partner weinte nach Training

Hamburg - Ekaterina Leonova (39) begeistert als "Let's Dance"-Profi seit Jahren die Fans, doch die gebürtige Russin hatte es in ihrer Vergangenheit nicht leicht. Die vierfache Gewinnern der Tanzsendung erklärte in der "NDR Talk Show", wie sie ihre Kandidaten auch neben dem Tanzparkett begleitet.

Im Finale der 17. Staffel von "Let's Dance" tanzten Kandidat Detlef D. Soost (56) und Profitänzerin Ekaterina Leonova (39) Samba. (Archivfoto)  © Rolf Vennenbernd/dpa

Unter den Tänzerinnen ist Leonova vor allem als "die Strenge" bekannt, dabei leistet die 39-Jährige weit mehr: "Du bist in diesem Sinne nicht nur Choreograf und Tänzer, sondern auch Psychologe - also alle Rollen in gleicher Weise." Wichtig sei, dass sie innerhalb kürzester Zeit eine Verbindung zu ihrem Tanzpartner aufbaue, er sich ihr öffnen und sie ihn verstehen könne.

Doch das sei manchmal gar nicht so einfach. In der Talkshow berichtete Leonova von einer Situation, wo sie das gesamte Kamerateam gebeten hatte, den Probenraum zu verlassen: "Und dann saßen wir einfach drei Stunden nebeneinander und haben geredet, weil ich merkte, in dem Kopf ist einfach eine Blockade und es geht so nicht weiter." Hinter der Show stecke nicht nur Tanztraining, sondern oftmals viel mehr.

Als Beispiel nannte sie Teilnehmer Detlef D. Soost (56): "Er sieht so mächtig aus, man denkt, er ist eine Maschine und nach dem ersten Training hat er in der Umkleide geweint. Bei ihm musste ich immer sagen, alles wird gut, Schatz, das kriegen wir schon hin."

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Die 39-Jährige hat Pädagogik und Psychologie studiert, was ihr bei der Arbeit enorm helfe, erklärte sie in der Sendung.

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Ekaterina Leonova erlebte Mobbing in ihrer Schulzeit

Ekaterina Leonova wurde in ihrer Kindheit wegen ihrem zierlichen Körper gemobbt.  © NDR/Uwe Ernst

Auch Leonova hatte es nicht immer einfach. Vor Kurzem veröffentlichte die Tänzerin ihre Biografie: "Bittersüßer Tanz", in der sie über Mobbing spricht, sowie über die finanzielle Situation ihrer Familie.

Selbst geschrieben habe sie das Buch allerdings nicht. Ein Fan wollte ursprünglich eine Arbeit für die Schule darüber schreiben: "Da habe ich gedacht, ich müsste alles erzählen. Und dann ist aus der Abiturarbeit ein richtiges Buch geworden".

Während ihrer Schulzeit sei Leonova sehr klein und zierlich gewesen: "Mit 15 war ich 1,46 Meter groß. Und da gab es nichts, nicht hinten, nicht vorne, gar nichts. Ich sah aus wie zehn Jahre und konnte umsonst mit öffentlichen Verkehrsmitteln fahren, weil man dachte, ich sei ein Grundschulkind."

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Doch auch die finanzielle Situation ihrer Familie war nicht einfach, weswegen Leonovas Mutter Kleidung umnähte, um so etwas wie eine Schuluniform zu kreieren: "Ich sah nicht sehr vorteilhaft aus. Innerhalb eines Jahres bin ich gewachsen, dann war ich 1,70 Meter groß, aber es kam nichts dazu." Es habe eine Weile gedauert, bis sich auch andere Partien ihres Körpers weiter ausgebildet haben, erklärte die Tänzerin.

Wer die Folge der "NDR Talk Show" vom Freitag verpasst hat, kann sie sich in der ARD-Mediathek anschauen.

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