TV-Transfer perfekt: RTL-Moderator wechselt zum neuen Jahr die Seite
Köln - Nach zehn Jahren bei RTL wechselt zum neuen Jahr einer der beliebtesten Moderatoren den Arbeitgeber - ausgerechnet auf die andere Rheinseite.
Unzählige Ausgaben von "RTL Aktuell" und dem "Nachtjournal" hat er im Laufe der Jahre moderiert, zum 1. Januar wartet fernab der "Schäl Sick" eine neue Herausforderung auf ihn.
Die Rede ist von Maik Meuser (50)! Der ehemalige TV-Kollege von Peter Kloeppel (67) wechselt zum Start des neuen Kalenderjahres zum WDR.
Das hat der öffentlich-rechtliche Sender am heutigen Dienstag offiziell bekannt gegeben. "Maik Meuser ist ein erfahrener Nachrichtenjournalist und ein kluger und charismatischer Kopf. Er passt hervorragend in unser großartiges Moderatorenteam", freut sich WDR-Chefredakteur Stefan Brandenburg (55) über die Verpflichtung.
Auch das neue Aufgabengebiet von Meuser steht bereits fest.
Demnach soll er das Moderationsteam in der "Aktuellen Stunde" unterstützen und einige Einsätze von Urgestein Martin von Mauschwitz (64) übernehmen.
Maik Meuser übernimmt einige Einsätze von WDR-Ikone
Nicht nur sein künftiger Arbeitgeber freut sich auf die Zusammenarbeit - auch Meuser selbst blickt gespannt in die TV-Zukunft. "Ich freue mich sehr darauf, diese Verantwortung gemeinsam mit dem WDR, der für Qualitätsjournalismus steht, und im Team der 'Aktuellen Stunde' zu übernehmen."
Sein baldiger Kollege von Mauschwitz verlässt den WDR trotz des Transfers aber nicht. Der 64-Jährige wird seine Auftritte in der "Aktuellen Stunde" lediglich zurückfahren und dem Sender erhalten bleiben.
"Martin von Mauschwitz hat über mehr als 25 Jahre die 'Aktuelle Stunde' mitgeprägt, er hat insbesondere viele Krisen und schwierige Nachrichtenlagen in NRW, in Deutschland und der Welt den Zuschauern eingeordnet. 'WDR aktuell' wird von dieser Erfahrung weiterhin profitieren."
Das genaue Datum seines ersten Einsatzes beim WDR hat der Sender noch nicht verraten. Auch im Hause RTL ist über die Nachfolge Meusers noch nichts bekannt.
Titelfoto: Bildmontage: Thomas Banneyer/dpa, WDR Westdeutscher Rundfunk/WDR Westdeutscher Rundfunk/obs

