Leipzig - Dramatische zweite Folge "SOKO Leipzig": Ein Mann, dessen Tochter ermordet wurde, will seinem Leben ein Ende setzen. Er hält seine tote Frau im Arm. Und löst einen Großeinsatz aus.
Ewald Krüger (gespielt von Thomas Arnold, 55) sitzt apathisch auf den Stufen seiner Gartenlaube. Vor sich hat er seine tote Ehefrau Lydia (Marianna Linden, 51) gezogen, deren Kopf er an seine Brust drückt. Sie hat sich aus Verzweiflung erhängt, sagt der psychisch Labile.
In der Hand hält der Pächter, dessen Tochter Pia vor vier Monaten umgebracht wurde, ein Feuerzeug. Den angerückten Beamten droht er, die neben sich platzierte polnische Kugelbombe explodieren zu lassen.
Weil Krüger Kriminalhauptkommissarin Ina Zimmermann (Melanie Marschke, 56), deren Team den Mord an Pia noch immer nicht aufklären konnte, misstraut, schickt die ihren neuen Kollegen Dirk Trebbe (Simon Böer, 51) zu ihm.
Einfühlsam versucht er, den Mann an seinem Freitod zu hindern, der möglicherweise auch andere Opfer fordern würde. Denn es existiert bei weitem nicht nur eine Kugelbombe, die auf dem deutschen Markt nicht zugelassen ist, sondern gleich 24!
SOKO Leipzig, Folge "Letzte Umarmung": Lohnt sich das Einschalten?
Aber so was von! Im Gegensatz zum Staffelauftakt vor zwei Wochen ist die zweite Folge deutlich zugänglicher.
Das liegt natürlich auch an einem sehr flachen Handlungsstrang, der dafür aber mit Dramaturgie und einer nicht für möglich gehaltenen Wendung aufwartet.
Denn Rechtsmedizinerin Prof. Dr. Sabine Rossi (Anna Stieblich, 61) findet heraus, dass die Strangulationsmarken an Lydia Krügers Hals nicht zu einem Suizid passen. Hat Ewald seine Frau umgebracht und wenn ja, warum?
Und welche folgenschwere Straftat hat Lydias Partner Milosz Dudek (Matthias Zera, 39) begangen, die den Einsatzleiter des SEK beinahe dazu bringt, Ewald Krüger zu erschießen?
Die neue "SOKO Leipzig"-Folge "Letzte Umarmung" zeigt das ZDF am heutigen Freitag ab 21.15 Uhr. Schon vorab seht Ihr die Episode in der ZDF-Mediathek.