Kuriose "Tagesschau"-Überraschung für Constantin Schreiber: "Dachte, das ist Satire"
Hamburg - Rund achteinhalb Jahre war Constantin Schreiber (47) Sprecher bei der "Tagesschau". Im Mai 2025 war Schluss. Doch obwohl der 47-Jährige nun seit über einem Jahr nicht mehr für die Nachrichtensendung vor der Kamera steht, durfte sich der Journalist nun über eine kuriose Würdigung für seine "Tagesschau"-Zeit freuen.
"Ich habe quasi eine Auszeichnung bekommen", so Schreiber mit einem breiten Grinsen im Gesicht in seinem neuesten Instagram-Video. "Ich habe zuerst gedacht, das ist Satire."
Doch worum geht's? "Man hat sich die 'Tagesschau'-Sprecher angeschaut beziehungsweise Sprachgelehrte und hat analysiert, wie gut die Hochdeutsch sprechen."
Und tatsächlich: Ende September veröffentlichte das Leibniz-Institut für Deutsche Sprache in einem Sprachreport die genannte Untersuchung. Doch nicht nur Schreiber, auch andere "Tagesschau"-Sprecherinnen und Sprecher wurden genauer unter die Lupe genommen.
Untersucht wurden unter anderem "25 Nachrichtensendungen aus den Jahren 2023/24 mit Sendungen von fünf Sprecherinnen und Sprechern", heißt es in dem Report.
Und siehe da: "Auf Platz drei ist Susanne Daubner mit 72 Prozent korrekter hochdeutscher Aussprache", gibt Schreiber das Ergebnis wieder.
Constantin Schreiber als "Tagesschau"-Sprecher von Institut analysiert
Auf Platz zwei: Jens Riewa (63) mit 76 Prozent. "Und auf Platz eins bin ich mit 94 Prozent korrekter Aussprache." Untersucht wurde dabei vor allem die Aussprache des "langen ä" in "Nachrichtensendungen aus dem Jahr 1974 im Vergleich zu Nachrichtensendungen aus den Jahren 2023/2024", heißt es in dem Report.
Mit einem Schmunzeln erklärt Schreiber abschließend: "Jetzt ist das natürlich eine Ehre, die mir postum zuteilkommt, aber ich fand das hochinteressant, dass man uns da analysiert hat."
Titelfoto: Christoph Soeder/dpa
