Paukenschlag beim WDR: Dieser "Tatort"-Kommissar steigt aus
Köln - Nach 30 Jahren ist Schluss: "Tatort"-Kommissar Max Ballauf legt seine Dienstwaffe nieder und verabschiedet sich in die wohlverdiente Polizei-Rente.
Schauspieler Klaus J. Behrendt (66) hat sich für seinen Ausstieg etwas ganz Besonderes überlegt. Seine 100. Tatort-Folge gemeinsam mit Dietmar Bär als Kommissar Freddy Schenk wird gleichzeitig seine letzte sein.
Wie der Westdeutsche Rundfunk (WDR) mitteilte, werde der letzte Fall mit dem beliebten Ermittler-Duo Ballauf/Schenk voraussichtlich im Herbst 2027 über die Mattscheibe flimmern. Die Produktion soll noch in diesem Jahr starten.
"Mein Ziel waren 100 Folgen", begründete Behrendt gegenüber dem Kölner Sender seinen Ausstieg. Weiter betonte er: "Mein Entschluss, dieser Rolle pünktlich zum 30-jährigen Dienstjubiläum Lebewohl zu sagen, ist mir nicht leichtgefallen."
Immerhin habe ihn die Rolle fast die Hälfte seines Lebens begleitet. Tatsächlich sei der Gedanke, sich in den dienstlichen Ruhestand zu verabschieden, aber "schon länger" in ihm gereift.
Dietmar Bär möchte als "Tatort"-Kommissar Freddy Schenk weitermachen
Wie es für ihn jetzt weitergeht, weiß der 66-Jährige schon ganz genau. "Jetzt freue ich mich darauf, mehr Zeit für mich und meine Familie zu haben. Auch wenn das nicht heißt, dass ich gar nicht mehr vor der Kamera stehen möchte", wird Behrendt vom WDR zitiert.
Bleibt nur die Frage: Was wird aus Dietmar Bär? Der 65-Jährige lässt sich vom Abschied seines TV-Kollegen nicht unterkriegen. Er möchte als Kommissar Schenk auch über die 100. Folge hinaus unbedingt weitermachen.
Zum "Tatort"-Aus von Behrendt erklärte er: "Klaus und ich haben uns darüber intensiv ausgetauscht; seine Entscheidung, nach Folge 100 auszusteigen und einen neuen Lebensabschnitt zu beginnen, habe ich natürlich schweren Herzens zu akzeptieren."
Gleichzeitig stellte der Schauspieler aber klar: "Ich und unser Kölner Team haben noch Lust, weiterzumachen. Also: Let's go!" Über einen möglichen neuen Partner oder eine neue Partnerin ist aktuell noch nichts bekannt.
Titelfoto: Oliver Berg/dpa

