Nach Strom-Sabotage: Ermittler werten Videoflut aus

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Von Tatjana Bojic

Stuttgart/Reutlingen - Auf der Suche nach den Tätern, die das Reutlinger Stromnetz mit einem Feuer lahmgelegt haben, wertet das Landeskriminalamt in Stuttgart umfangreiche Videoaufnahmen aus.

Die Polizei wertet nun gigantische Datenmengen an Videos rund um das Umspannwerk aus.
Die Polizei wertet nun gigantische Datenmengen an Videos rund um das Umspannwerk aus.  © Jason Tschepljakow/dpa

Rund um den Tatort am Umspannwerk hätten einige Betriebe Sicherheitskameras, sagte ein LKA-Sprecher. "Videoaufzeichnungen aus dem Umfeld des Tatorts wurden und werden erhoben und aktuell ausgewertet". Es handele sich um gigantische Datenmengen. 

Die Analysen des für die Sabotage benutzten Brandbeschleunigers seien weitgehend abgeschlossen.

"Aus ermittlungstaktischen Gründen können wir keine Auskünfte zu Art und Zusammensetzung machen", sagte der LKA-Sprecher.

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Nachdem die Attacke zunächst in einem Blog namens "Switch off" unter der Rubrik "Aktionen/Sabotagen" mit diversen Berichten thematisiert wurde, taucht der Vorfall nun auch auf der vom Verfassungsschutz als linksextremistisch eingestuften Plattform Indymedia auf. Auch hier fand sich laut LKA bisher kein Bekennerschreiben.

Auf Indymedia kann jede und jeder ohne Registrierung Beiträge veröffentlichen – auch anonym oder unter falschem Namen. Schon mehrfach haben sich vermeintliche Bekennerschreiben und andere Veröffentlichungen auf Indymedia als Fälschungen herausgestellt.

Titelfoto: Jason Tschepljakow/dpa

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