Nach tödlichem Sturz aus US-Achterbahn: Europa-Park äußert sich zur Sicherheit der "Silver Star"

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Von Anika von Greve-Dierfeld

Rust - Die Achterbahn "Silver Star" im Europa-Park in Rust (Baden-Württemberg) bleibt auch nach einem tödlichen Unfall einer von derselben Firma gebauten Achterbahn in den USA in Betrieb.

Die "Silver Star" im Europa-Park ist weiterhin in Betrieb. (Archivfoto)
Die "Silver Star" im Europa-Park ist weiterhin in Betrieb. (Archivfoto)  © Tom Weller/dpa

Grundlage seien "klar definierte Prüf-, Wartungs- und Sicherheitsprozesse, die jährlichen TÜV-Prüfungen sowie tägliche technische Kontrollen vor der Parköffnung", erläuterte ein Sprecher des Freizeitparks.

Auch Rückhaltesysteme und ihre Verriegelungen würden dabei umfassend auf Zustand und Funktionsfähigkeit überprüft. "Generell gilt: Die Sicherheit der Gäste und Mitarbeitenden hat im Europa-Park höchste Priorität."

Zuvor hatten die "Badischen Neuesten Nachrichten" berichtet.

Amerikanischer Freizeitparkbetreiber schließt mehrere Achterbahnen

Im US-Bundesstaat Georgia war am vergangenen Montag ein 42 Jahre alter Mann aus der Achterbahn "Goliath" geschleudert worden und gestorben. Die Ursache für das Unglück ist unklar. Der Veranstalter Six Flags, der mehrere Parks in den USA betreibt, hatte angekündigt, ähnliche Bahnen in seinen Parks vorübergehend zu schließen. Die "Goliath" ist wegen des Unglücks momentan außer Betrieb.

"Unser Mitgefühl gilt den Angehörigen", sagte der Sprecher des Europa-Parks mit Blick auf den tödlichen Unfall. "Zu den Ursachen des geschilderten Vorfalls können wir keine Einschätzung abgeben und möchten den Untersuchungen nicht vorgreifen." Man verfolge jedoch sicherheitsrelevante Entwicklungen in der Branche aufmerksam.

Titelfoto: Tom Weller/dpa

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