Von Christof Rührmair, Robin Wille
Flensburg - Wer tanken muss, leidet unter den hohen Spritpreisen. Doch wie viele Autos mit Verbrennungsmotor es gibt, unterscheidet sich je nach Region im Südwesten erheblich.
Ein Blick in die gerade veröffentlichte Statistik des Kraftfahrt-Bundesamtes zum Fahrzeugbestand zu Jahresbeginn verrät, wo die Spritpreise in Baden-Württemberg besonders wehtun.
Dass vor allem der Dieselpreis gestiegen ist, trifft im Zulassungsbezirk Hohenlohekreis besonders viele Menschen. Denn dort gibt es mit 269 Fahrzeugen pro 1000 Einwohnern die höchste Dieselautodichte in Baden-Württemberg.
Dahinter folgen die Zulassungsbezirke Schwäbisch Hall und Main-Tauber-Kreis mit 232 und 231 Dieselfahrzeugen pro 1000 Einwohnern. Hybride mit Dieselmotor wurden dabei nicht mitgerechnet.
Die wenigsten Diesel gibt es dagegen in den Städten Stuttgart mit 95 pro 1000 Einwohnern, gefolgt von Heidelberg (102) und Karlsruhe (118).
Benziner und Elektroautos
Die meisten Benziner pro 1000 Einwohner finden sich im Enzkreis mit 428 pro 1000 Einwohner, gefolgt vom Kreis Heilbronn und dem Zollernalbkreis mit 422 und 414 pro 1000 Einwohnern.
Die wenigsten Benziner gibt es in Städten. Und zwar in Freiburg mit 223 pro 1000 Einwohnern, gefolgt von Heidelberg und Karlsruhe mit 228 und 261. Auch hier sind Hybride mit Benzinmotor nicht in den Zahlen berücksichtigt.
Wer ein Elektroauto fährt, kann die Tankstellenpreise entspannt betrachten. Die höchste Elektroautodichte findet sich in Böblingen und im Hohenlohekreis mit 47 und 44 Autos pro 1000 Einwohnern. Die wenigsten reinen Stromer im Vergleich zur Bevölkerung gibt es in den Städten Heilbronn und Pforzheim mit 18 pro 1000 Einwohnern.