Leck an Frachtschiff: Über 100 Einsatzkräfte vor Ort, Main-Donau-Kanal gesperrt
Fürth - Am Mittwochabend kam es im Fürther Hafen zu einem Wassereinbruch in einem Frachtschiff. Über 100 Einsatzkräfte kümmern sich um das Leck vor Ort.
Wie die Nachrichtenagentur NEWS5 berichtete, werde aktuell noch geprüft, ob das Leck am Schiff "Johanna" notdürftig repariert werden kann.
Sollte dies nicht der Fall sein, wird das Schiff zunächst an Ort und Stelle verbleiben. DLRG und Wasserwacht sind mit Booten im Einsatz, zudem gingen Taucher der Feuerwehr ins Wasser, um die Ursache zu untersuchen. Zwar traten keine Gefahrstoffe aus, dennoch wurde vorsorglich eine Ölsperre um das Schiff errichtet.
Verletzt wurde nach aktuellem Kenntnisstand niemand. Da sich die Besatzung nicht auf Deutsch verständigen konnte, ließen sich die Hintergründe des Lecks zunächst nicht klären.
Als mögliche Ursache gelten Schäden durch treibende Eisschollen, bestätigt ist diese Annahme jedoch bislang nicht.
Der Main-Donau-Kanal wurde vorübergehend für den Schiffsverkehr gesperrt. Wann und ob eine Wiederfreigabe erfolgen kann, war zunächst offen.
Titelfoto: NEWS5 / David Oßwald