Wörth an der Donau - Bei einem schweren Unfall mit einem Reisebus aus Baden-Württemberg auf der A3 im oberpfälzischen Landkreis Regensburg sind am Sonntagmittag 20 Menschen verletzt worden. Auch ein Rettungshubschrauber war mit vor Ort.
Nach Angaben der Polizei waren bei dem Unfall um kurz vor 12 Uhr neben dem Bus auch zwei weitere Fahrzeuge beteiligt.
Betroffen ist der Autobahnabschnitt zwischen Wörth an der Donau und Wiesent. Hier kam es zu einem langen Stau in Fahrtrichtung Passau.
Die Fahrbahn wurde für etwa zwei Stunden komplett gesperrt. Auf TAG24-Nachfrage teilte die zuständige Verkehrspolizei mit, dass die Strecke gegen 14.25 Uhr wieder vollständig freigegeben werden konnte.
"Es erlitten mehrere Personen Verletzungen unterschiedlichen Grades, soweit wir momentan Kenntnisse haben", so der Sprecher kurz nach dem Unfall gegenüber unserer Redaktion.
"Gott sei Dank ist bei dem Unfall aber niemand ums Leben gekommen. Und nach aktuellem Stand schwebt auch keiner in Lebensgefahr", zeigte sich der Beamte anfangs vorsichtig optimistisch.
In einem späteren Gespräch mit TAG24 bestätigten sich die ersten Einschätzungen. 20 Personen seien demnach verletzt worden, allesamt leicht.
15 Verletzte in Reisebus, etwa 20.000 Euro Schaden
Soweit bisher bekannt ist, ist ein Auto von hinten kommend mit einem weiteren Auto auf der linken Spur und dem Bus auf der rechten Spur kollidiert. Warum der Wagen die beiden vor sich fahrenden Fahrzeuge touchierte, ist noch unklar.
Beim mutmaßlichen Unfallverursacher wurden fünf Insassen verletzt, bei dem Auto auf der linken Spur niemand, wie die Polizei am Nachmittag mitteilte.
"In dem Bus waren am Ende 15 Verletzte zu beklagen. Hierbei könnte auch das fortgeschrittene Alter der Insassen ein großer Faktor sein", so der Beamte gegenüber TAG24.
"Zur Einordnung: Die älteste Mitfahrerin war 96 Jahre alt. Sie hatte jedoch keine Beschwerden."
Über die Höhe des Sachschadens gibt es bislang nur erste Schätzungen. Der aufgefahrene Wagen wurde als wirtschaftlicher Totalschaden mit etwa 5000 Euro geschätzt. Das Auto vor ihm hatte etwa einen Sachschaden von rund 2000 Euro.
Beim Reisebus pendelt die Schätzung aktuell zwischen 10.000 und 15.000 Euro. Es wird weiter von der Polizei ermittelt.
Erstmeldung: 14.28 Uhr. Letzte Aktualisierung: 14.56 Uhr.