Von Frederick Mersi
Kiefersfelden - Am Freitag hat ein Jugendlicher aus dem Landkreis Rosenheim während dem Schneeräumen einen schweren Stromschlag erlitten. Jetzt ist der Junge im Krankenhaus verstorben.
Der Minderjährige habe versucht, eine Stromleitung von Schneemassen zu befreien. Er habe die durchhängende Leitung am Freitag auf einem Hof in Kiefersfelden bemerkt, teilte die Polizei mit.
Beim Versuch, den Schnee mit einer Teleskop-Astschere aus Metall von der Leitung zu entfernen, habe er einen Stromschlag erlitten.
Der Jugendliche, der demnach in Begleitung zweier Freunde war, sei schwer verletzt per Hubschrauber in eine Klinik gebracht worden.
Dort starb er laut Polizei am Sonntag an seinen schweren Verletzungen. Nach ersten Ermittlungen gehen die Beamten von einem tödlichen Unfall aus.
Polizei warnt vor durchhängenden Stromleitungen
Die Polizei warnte in diesem Zusammenhang davor, sich in die Nähe durchhängender Stromleitungen zu begeben. "Wer mit diesen mittelbar oder unmittelbar in Kontakt gerät, muss mit schweren bis hin zu tödlichen Verletzungen rechnen", teilten die Beamten mit.
"Bereits die Annäherung an Oberleitungen ist extrem gefährlich und die Hochspannung kann zu einem tödlichen Stromschlag führen."