Alle Jahre wieder: Darum war das Rote Rathaus plötzlich grün
Von Simone Andrea Mayer
Berlin - Seit über zwei Jahrzehnten beteiligt sich Berlin jedes Jahr an einer Aktion einer christlichen Gemeinschaft - gut sichtbar am Roten Rathaus. Die Turmfenster des Rathauses waren am Abend grün beleuchtet.
Berlin beteiligte sich damit am Aktionstag "Städte für das Leben - Städte gegen die Todesstrafe". Dies geschehe, um ein Zeichen für die Menschenrechte und gegen die Todesstrafe zu setzen, teilt das Land Berlin mit.
"Noch immer werden jedes Jahr weit mehr als tausend Menschen hingerichtet", hat der Regierende Bürgermeister Kai Wegner (53, CDU) im Vorfeld mitgeteilt.
"Berlin, die Stadt der Freiheit, steht für die unantastbare Würde des Menschen und wird nicht nachlassen, sich für eine Welt ohne Todesstrafe einzusetzen."
Die Hauptstadt beteiligt sich den Angaben zufolge seit 2003 an der Aktion der christlichen Gemeinschaft Sant’Egidio. Sie findet jedes Jahr am 30. November statt.
Titelfoto: Fabian Sommer/dpa