Von Mia Bucher
Berlin - Das Columbiabad hat immer noch nicht auf. Auch in Kreuzberg gucken Berliner auf der Suche nach etwas Abkühlung in die Röhre: Das Prinzenbad ist nach einem Brand in einem Schaltschrank seit Montagmorgen um 9 Uhr geschlossen.
Der Vorfall habe Auswirkungen auf die Wasseraufbereitung, deswegen müssten Besucherinnen und Besucher vorerst draußen bleiben, sagte eine Sprecherin der Berliner Bäder-Betriebe.
Sie könne noch nicht sagen, wie schnell der Schaden repariert und das Bad wieder geöffnet werden könne. "Wir werden bekanntgeben, sobald wir es wissen."
Die Ursache für den Brand wird den Angaben nach noch geprüft. Die Feuerwehr musste demnach nicht ausrücken.
Auch das nahegelegene Columbiabad ist nach wie vor geschlossen. Die Betreiber gehen davon aus, dass das Schwimmer-, Nichtschwimmer- und das Planschbecken am 3. Juli öffnen könnten. Ursprünglich war die Wiedereröffnung bereits für den 18. Juni geplant.
Grund für die Verzögerung ist nach Angaben der Bäder-Betriebe ein fehlerhafter Bestellprozess bei der Beschaffung von Aktivkohle für die Wasserfilter der beiden großen Schwimmbecken.