Eröffnung von Elsenbrücke verschiebt sich erneut: Schuld ist Winterwetter

Berlin - Die Inbetriebnahme des neuen Teilbauwerks der Elsenbrücke in Berlin-Treptow verzögert sich wohl erneut. Damit bleibt die Verkehrssituation angespannt.

Aktuell müssen Autofahrer rund um die Elsenbrücke viele Staus hinnehmen.
Aktuell müssen Autofahrer rund um die Elsenbrücke viele Staus hinnehmen.  © Lilli Förter/dpa

Als Grund nannte die Senatsverwaltung für Verkehr, Mobilität, Klimaschutz und Umwelt die anhaltend winterlichen Witterungsverhältnisse, die momentan keine größeren Tiefbau- und Straßenarbeiten zuließen.

In einer Mitteilung hieß es, eine Verschiebung der Verkehrsfreigabe des nordwestlichen Abschnitts der Brücke könne "nicht mehr ausgeschlossen werden".

Ursprünglich war die Freigabe für Ende Januar 2026 vorgesehen und galt bereits als weitgehend gesichert. Doch eisige Temperaturen und gefrorener Boden verhindern derzeit, dass noch ausstehende Bauleistungen abgeschlossen werden.

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Besonders betroffen sind Markierungsarbeiten sowie Anpassungen an der Verkehrsführung und -sicherung im Bereich der neuen Brückenfläche, der Kreuzung Stralauer Allee, Puschkinallee und Elsenstraße sowie an den Behelfsbrücken.

Um dennoch möglichst flexibel auf die Wetterlage reagieren zu können, haben die Verantwortlichen den Bauablauf angepasst und ein sogenanntes "phasenweises Inbetriebnahmekonzept" entwickelt.

Wegen der Witterung können viele Arbeiten aktuell nicht erfolgen.
Wegen der Witterung können viele Arbeiten aktuell nicht erfolgen.  © Lilli Förter/dpa

Elsenbrücke in Treptow: Senat plant Freigabe Anfang Februar

Dieses soll es ermöglichen, Teilabschnitte schrittweise freizugeben, sobald die Bedingungen es zulassen.

Nach aktuellem Stand plant die Senatsverwaltung die Verkehrsfreigabe des nordwestlichen Teilbauwerks nun für Anfang Februar.

Dann sollen zunächst zwei Fahrstreifen weiterhin über die Behelfsbrücken führen, die beiden anderen über das neue Teilbauwerk. Auch für Fußgänger und Radfahrer sollen entsprechende Wege bereitstehen.

Titelfoto: Lilli Förter/dpa

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