Berlin gedenkt Terrorangriff auf Israel: Demos gegen Krieg in Gaza geplant

Von Andreas Rabenstein, Marion van der Kraats

Berlin - Mit Gedenkveranstaltungen und einem Gottesdienst wird in Berlin am Mittwoch an den Terrorangriff der islamistischen Hamas auf Israel vor drei Jahren erinnert.

Auch am dritten Jahrestag des Angriffs wird das Brandenburger Tor wieder in den Farben Israels erstrahlen. (Archivfoto)  © Britta Pedersen/dpa

Beim zentralen Gedenken sprechen am Nachmittag ab 15 Uhr der israelische Botschafter Ron Prosor (67) und Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (56, CSU).

Das zentrale Gedenken ist auf dem Bebelplatz an der Humboldt-Universität geplant, am Abend wird dann zu einem religionsübergreifenden Gottesdienst in der Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche eingeladen.

Gestaltet wird der Gottesdienst vom evangelischen Bischof Christian Stäblein (59), dem katholischen Erzbischof Heiner Koch (72) und dem jüdischen Rabbiner Andreas Nachama (74). Auf das Brandenburger Tor wird anlässlich des dritten Jahrestages vom Abend bis Mitternacht die Fahne Israels projiziert.

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Angekündigt sind auch zwei antiisraelische und propalästinensische Veranstaltungen, die sich gegen Krieg Israels in Gaza mit Tausenden Toten richten. Die erste Kundgebung beginnt am Nachmittag in der Nähe des Checkpoints Charlie.

Abends wollen Demonstranten von Kreuzberg zum Hermannplatz in Neukölln ziehen, angemeldet sind 150 Teilnehmer.

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Wegen Aufrufen zu der Demonstration im Internet mit Gewaltverherrlichungen des Terrorangriffs ermittelt die Polizei. Zudem wurde der ursprünglich geplante Startpunkt vom Schlesischen Tor zum Oranienplatz verlegt.

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