Berlin geht gegen Kippen-Sünder vor: Jetzt drohen bis zu 3000 Euro Bußgeld

Berlin - Die Berliner Ordnungsämter kontrollieren vom 29. Juni bis 5. Juli an bekannten Problemorten. Wer seine Zigarette einfach auf den Boden wirft, muss dabei tief in die Tasche greifen.

Für die Stadtreinigung bedeutet jede achtlos weggeworfene Zigarettenkippe mehr Arbeitsaufwand – und damit zusätzliche Kosten für die Kommunen. (Archivfoto)  © Fabian Sommer/dpa

Die Einsatzkräfte sind berlinweit unterwegs – sowohl in Uniform als auch in Zivil –, um Kippen-Sünder zu erwischen.

Seit November 2025 drohen für das illegale Entsorgen von Zigarettenkippen Bußgelder zwischen 250 und 3000 Euro.

Bezirksstadtrat Christopher Schriner (Bündnis 90/Die Grünen) macht deutlich, warum die Schwerpunktkontrollen notwendig sind:

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"Zigarettenkippen sind zwar klein, stellen aber ein großes Problem dar. Wer sie achtlos wegwirft, handelt nicht nur ordnungswidrig, sondern auch verantwortungslos."

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Zigarettenstummel sorgen im Sommer für erhöhte Waldbrandgefahr

Das trockene und heiße Sommerwetter sorgt in einigen Regionen für erhöhte Waldbrandgefahr. (Archivfoto)  © Patrick Pleul/dpa-Zentralbild/ZB

Vor allem an heißen Tagen zieht es viele Berliner zur Abkühlung in die Wälder und an die Badeseen.

Doch ausgerechnet dort können Zigaretten schnell zur Brandfalle werden. Rauchen im Wald und in Waldnähe ist ebenso verboten wie Grillen oder Lagerfeuer im Umkreis von 100 Metern.

Die Feuerwehr rät deshalb, Taschenaschenbecher oder kleine Metalldosen mitzunehmen und Kippen niemals auf den Waldboden zu werfen.

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Denn immer wieder sind glimmende Zigarettenstummel Auslöser für Boden- und Waldbrände.

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