Berlins größte Silvesterparty: Tausende feiern am Brandenburger Tor

Von Andreas Rabenstein, Mia Bucher

Berlin - Mit DJs, Lichtshow und einem siebenminütigen Feuerwerk haben 25.000 Menschen bei der mega Silvesterparty in Berlin das neue Jahr begrüßt – unter strengen Sicherheitsauflagen und ohne Live-Bands.

Ein siebenminütiges Feuerwerk erleuchtete das Brandenburger Tor.  © Britta Pedersen/dpa

Berliner sowie Touristen haben die Silvesternacht bei der offiziellen Party am Brandenburger Tor gefeiert. Bereits Stunden vor Mitternacht bildeten sich lange Schlangen an den Eingängen der abgesperrten Veranstaltungsfläche.

Taschen und Tickets wurden kontrolliert, denn aus Sicherheitsgründen war die Zahl der Gäste begrenzt: 25.000 kostenlose Eintrittskarten standen zur Verfügung und waren schnell vergeben.

Gefeiert wurde auf der westlichen Seite des Brandenburger Tors, auf dem Platz des 18. März. Um Mitternacht erleuchtete ein siebenminütiges Feuerwerk den Himmel über dem Pariser Platz, während zahlreiche private Feuerwerke die Umgebung erhellten.

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Die Stimmung blieb trotz der winterlichen Kälte ausgelassen. DJs sorgten ab etwa 22 Uhr für Musik, das Brandenburger Tor wurde mit einer aufwendigen Lichtshow in Szene gesetzt, viele Besucher tanzten. Unter den Gästen waren Menschen aller Altersklassen, darunter Familien, Paare und Gruppen aus dem In- und Ausland.

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Party ohne Live-Musik: Berlin will trotzdem mit den Metropolen mithalten

Keine Live-Bands, dafür Lichtshow am Brandenburger Tor.  © Britta Pedersen/dpa

Einige Besucher zeigten sich allerdings überrascht, dass es in diesem Jahr keine Live-Musik gab. Die früher übliche Bühnenshow mit Bands fand nicht mehr statt.

Wer kein Ticket hatte, musste außerhalb der Absperrungen bleiben und verfolgte das Geschehen aus der Ferne.

Privates Feuerwerk und Glasflaschen waren auf dem Gelände verboten, der U-Bahnhof Brandenburger Tor wurde bereits am Nachmittag geschlossen, Teile von Unter den Linden gesperrt.

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Trotz der reduzierten Show betonte Berlins Regierender Bürgermeister Kai Wegner (53, CDU) die Bedeutung der Veranstaltung: Es sei wichtig, dass Berlin auch zum Jahreswechsel sichtbar bleibe – neben Metropolen wie Sydney oder New York.

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