Berlin - Ein 33-Jähriger hat sich in Berlin-Reinickendorf mit lebensbedrohlichen Stich- und Schnittverletzungen in ein Krankenhaus gerettet.
Laut Polizeibericht ging der Mann am frühen Pfingstsonntag gegen 6 Uhr eigenständig zu Fuß zur Rettungsstelle.
Der 38-Jährige wies demnach mehrere Verletzungen an beiden Schultern, den Händen und an der rechten Körperseite auf.
Er musste mehrfach notoperiert werden und wurde anschließend auf einer Intensivstation behandelt. Sein Zustand sei inzwischen stabil, hieß es weiter.
Später ermittelten die Polizei eine Wohnung in einem Wohnheim in der Conradstraße als mutmaßlichen Tatort. Eine 37-jährige Bewohnerin wurde vorläufig festgenommen.
Nach einer erkennungsdienstlichen Behandlung und einer Blutentnahme durfte sie wieder gehen. Zu den Umständen und Hintergründen der mutmaßlichen Tat teilte die Polizei nichts mit. Die Ermittlungen dauern an.