Brandstiftung in Neuköllner Mietshaus? 60 Bewohner müssen Wohnungen verlassen

Berlin - Nach einer mutmaßlichen Brandstiftung und einem Feuer in einem Mietshaus in Berlin-Neukölln haben am Montagabend etwa 60 Menschen ihre Wohnungen verlassen müssen.

Weil das Feuer die Stromleitungen beschädigt hat, ist das Mietshaus vom Bezirksamt Neukölln für unbewohnbar erklärt worden.
Weil das Feuer die Stromleitungen beschädigt hat, ist das Mietshaus vom Bezirksamt Neukölln für unbewohnbar erklärt worden.  © Morris Pudwell

Eine 54-jährige Frau wurde wegen einer Rauchvergiftung ins Krankenhaus gebracht, wie die Polizei am Dienstag mitteilte.

Die Feuerwehr löschte die Flammen im Keller des Hauses in der Aronsstraße. Gegen 20.15 Uhr wurde eine Passantin durch Rauch und einen Knall auf den Brand aufmerksam und meldete ihn.

Weil das Feuer Stromleitungen beschädigt hatte, wurde im gesamten Gebäude der Strom abgeschaltet.

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Das Haus wurde vom Bezirksamt Neukölln für nicht bewohnbar erklärt. Die meisten Bewohner kamen privat unter, 15 wurden in einem Hotel untergebracht.

Die Polizei ging zunächst von vorsätzlicher Brandstiftung aus, schloss aber auch eine fahrlässige Tat nicht aus.

Titelfoto: Morris Pudwell

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