Bundespresseball ohne Bundeskanzler Friedrich Merz?
Von Andreas Rabenstein, Stefan Kruse
Berlin - Politiker, Journalisten, Wirtschaftsvertreter und mehr als 2000 weitere Gäste treffen sich am Freitagabend ab 18 Uhr im Berliner Hotel Adlon zum 73. Bundespresseball.
Eröffnet wird der Ball wie in den vergangenen Jahren von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier (70, SPD) und seiner Frau Elke Büdenbender (64).
Vermisst wird hingegen Bundeskanzler Friedrich Merz (70, CDU), der bislang nicht zusagte – vor seiner Zeit als Bundeskanzler kam er immer gern.
Der Abend in dem Hotel am Brandenburger Tor steht unter dem Motto: "Für die Demokratie. Pressefreiheit stärken."
Angesichts der Wahlerfolge demokratiefeindlicher Kräfte sei dieses Thema aktueller denn je, teilte die Bundespressekonferenz, der Zusammenschluss der Hauptstadt-Journalisten, als Veranstalter mit.
Der Bundespresseball, der schon zu Zeiten des Regierungssitzes in Bonn beliebt war, bietet diverse Tanzflächen, Bars und Buffets. Abendkleid und Smoking sind Pflicht – auch wenn sich keineswegs alle Besucher daran halten.
Titelfoto: Annette Riedl/dpa, Kay Nietfeld/dpa (Bildmontage)
