CDU-Chef Merz poltert gegen Berliner Senat: "Miserable Führung"

Berlin - Gut zwei Wochen vor der Wiederholungswahl in Berlin hat der CDU-Bundesvorsitzende Friedrich Merz (57) den rot-grün-roten Senat scharf attackiert.

Der CDU-Bundesvorsitzende Friedrich Merz (57) will, dass die Menschen wieder stolz auf Berlin sein können.
Der CDU-Bundesvorsitzende Friedrich Merz (57) will, dass die Menschen wieder stolz auf Berlin sein können.  © Monika Skolimowska/dpa

Die Menschen in Deutschland nähmen die Hauptstadt wahr als eine Stadt, die weder einen Flughafen bauen noch Wahlen organisieren könne, sagte er am Freitagabend bei einer CDU-Wahlkampfveranstaltung in Berlin-Neukölln.

"Sie nehmen die Nachrichten wahr, dass in dieser Stadt Polizeibeamte, Hilfskräfte, Feuerwehrleute, Krankenhausmitarbeiterinnen und -Mitarbeiter behandelt werden wie wirklich der Abschaum", fügte er mit Blick auf die Silvester-Krawalle mit Angriffen auch auf Polizisten und Feuerwehrleute hinzu.

Und niemand in der Politik wolle dafür die Verantwortung übernehmen.

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Schuld an diesem Bild seien nicht die Stadt und die Menschen, die in ihr lebten, meinte Merz.

"Es ist die miserable Führung dieser Stadt, die diese Bilder auslöst." Das müsse sich nach der Wahl ändern. Berlin müsse wieder funktionieren, die Menschen müssten wieder stolz auf die Hauptstadt sein.

"Wir wollen gemeinsam dafür kämpfen, dass am 12. Februar in Berlin ein neuer Senat gewählt wird."

Titelfoto: Monika Skolimowska/dpa

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